wochenrückblick kw44

immer wieder stoße ich auf blogger, die eine zeitlang das intensive “tagebuchbloggen” versuchen. also jeden tag aufzuschreiben, was man alles getan hat. liest sich in etwa so spannend wie es klingt, hat aber durchaus potential. wochenrückblicke sind eigentlich gar nicht so verkehrt.

und natürlich findet sich in meiner kreativen blogroll eine entsprechende vorlage, die schon von vielen vielen anderen ausgefüllt wird. und hiermit reihe ich mich auch ein :-)

[selbstGEKOCHT] veggie-geschnetzeltes mit reis. lecker, gibt’s wieder

[selbstGEBACKEN] zweierlei plätzchen (haselnuss-cookies und lebkuchenplätzchen, beide unfassbar gut!), außerdem mikrogugelhupfe. sündhaft lecker und mini und süß und mal was anderes als muffins.

[selbstGENÄHT] meine ersten stulpen nach allerlieblichsts ebook (fertig). aus mantelvelour, deshalb leider ziemlich dick, rutschen immer wieder elendig, sind aber sehr schön und warm. und selbstgemacht. mein erstes kleidungsstück (sieht man mal von loopschals ab) und ich bin stolz wie bolle :) und es wird sicher noch ein paar geben. vielleicht kann ich die dann besser an meine spindeldürren ärmchen anpassen, dann rutschen sie auch nicht mehr.

[selbstGESTRICKT] nach einem gefühlten jahr (okay, vermutlich warens 11 monate) wieder angefangen. also quasi wieder bei null, bin ja doch stricknewbie. aber ich hab mir am samstag senfdottergelbe wolle gekauft, aus der ein loopschal werden soll. denn 30 euro für so einen schal find ich reichlich unverschämt.

[selbstGEMACHT] außer nähen, backen und stricken eigentlich nix. fimo kommt aber demnächst mal wieder dran, brauch paar knöpfe :)

[selbstGELESEN] endlich “niemalsland” von neil gaiman zuende gelesen. hatte mir mehr davon versprochen, irgendwie dünn. aber auf jeden fall nette unterhaltung (was man vom vorherigen gelesenen buch “flavia de luce” definitiv nicht sagen konnte, hab mich selten so sehr durch ein buch quälen müssen).

[selbstGEKAUFT] einiges. plätzchenförmchen (mal wieder), stoffe (mal wieder), wolle (joa) und sogar mal wieder klamotten. die aber vielleicht (mal wieder) umgetauscht werden. bin gerade so indifferent bei vielem.

[selbstGEFREUT] über spieleabend bei bub und pia, über den mac immer mal wieder, über die katzen und meine backabende. nicht über die arbeit, aber das gehört wohl so.

[selbst(macher)GEKLICKT] einige blogs im feedreader, viel zu selten auf pinterest, wird nächste woche hoffentlich besser.

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freitags-füller

puh, ich komme zur zeit nicht wirklich zum bloggen. dank momentaner vollbeschäftigung bin ich auch wirklich voll beschäftigt (aber nicht zu beschäftigt, um mir einen wortspiel-brüller aus den fingern zu saugen ;-) ). und die wochenenden sind irgendwie auch voll mit flohmarkt, einkaufen, besuchen, backen und weihnachtsgeschenkebasteln bzw. -nähen. ups, ich hab das w-wort gesagt. nunja, es ist november, heut hab ich im karstadt die ersten weihnachtslieder gehört und dekoriert wird in den geschäften ohnehin schon länger. leugnen nützt nichts, weihnachten steht vor der tür. quasi.

in den letzten wochen habe ich meinen feedreader mal wieder entrümpelt. die ganzen alibi-blogs, die ich ja doch nicht gelesen habe, kamen raus, stattdessen viele kreativblogs rein. bei einem von ihnen (weiß leider nicht mehr genau, bei welchem) stieß ich auf die sogenannten freitags-füller – ministöckchen, die von scrap impulse ausgehen und von jedem ausgefüllt werden dürfen. sehr schön. mir als altem stöckchenfan mit aktuell fehlendem blog-elan kommt natürlich die kürze entgegen. hier ist also mein erster freitags-füller (die vorgaben sind normal, meine antworten fett und bunt)

1. Heute werde ich vielleicht einfach mal nicht nähen.oder basteln. oder backen. einfach nur entspannen….

2. die abendessenplanung steht noch so gar nicht. kürbissuppe, wokgemüse mit tofu und nudeln, nudeln mit tomatensoße… Hauptsache es schmeckt.

3. Jetzt ist November und es ist wärmer als im oktober! eigentlich traumhaft, beißt sich nur ein wenig mit meiner vorweihnachtsvorfreude. dazu gehört eine gewisse kälte ;-) .

4. für den mac isses grad nicht immer ganz einfach, dass mich im job und drumherum grad so vieles nervt.

5. Meine Oma sagte immer “ich kennd mim deifl raafn” – das gefühl kenn ich gut.

6. inzwischen ist die haut nur noch rot, aber das wasser, das ich mir vor einem monat über die hand geschüttet hab, war mehr als nur dampfend heiß.

7. Was das Wochenende angeht, heute Abend freue ich mich auf mein neues buch (der kinderdieb), darin setze ich hohe erwartungen, morgen habe ich wie jeden samstag flohmarkt mit frühstück, einkaufen und bundesliga, außerdem basketball geplant und Sonntag möchte ich endlich mal wieder ausschlafen, was aber wohl zugunsten von frühstück und flohmarkt recht kurz ausfallen dürfte!

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pancakes

jetzt in der kalten jahreszeit machen üppige, dekadente und warme frühstücke so richtig spaß. bei uns gibt es meist entweder die britische variante mit baked beans, toast und ei (meist das so-called “landei”, wenn wir’s uns richtig dreckig geben kann’s auch mal ein rührei sein), oder die amerikanische pancake-variante. manchmal gab’s auch die bayrische variante mit frischen laugenbrezn, die haben wir in letzter zeit aber zugunsten der wesentlich häufigeren britischen sträflich vernachlässigt.

heut gab’s mal wieder ami-frühstück. für einen großen und leckeren berg pancakes für 2 personen (klein, rund, fluffig, dick – die pancakes, nicht die personen) nehme man

  • 2 eier, die man in einer schüssel mit dem schneebesen schaumig schlägt
  • 150g mehl, 2/3 päckchen backpulver, 1-2 EL zucker, 1 prise (vanille)salz: alles vermischen und zu den schaumigen eiern geben
  • 200g joghurt oder joghurt-milch-mischung (auch buttermilch geht, hauptsache man kommt auf 200g), alles zur mehl-eier-mischung geben
  • schön vermischen und etwa 10-15min quellen lassen

in einer großen beschichteten pfanne butter oder neutrales öl erhitzen (mittlere hitze reicht) und jeweils 3 etwa bierdeckelgroße teigpflatschen ausbacken. nach ca. 2-3 minuten wenden. die fertigen pancakes können im ofen auf einem teller gestapelt und mit einem topfdeckel abgedeckt bei 75 grad warm gehalten werden, bis der berg fertig ist.

dazu passt natürlich ahornsirup. auch nutella, zimtzucker, marmelade oder (neuste entdeckung) lemon curd sind einen versuch wert!

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kochen nach büchern, woche 1

immer öfter wird mir bewusst, wie unglaublich unökonomisch wir unser einkaufsverhalten und unsere vorratshaltung gestalten. wir schaffen es höchstens am samstag vormittag, uns für zwei tage im voraus (also bis sonntagabend) zu überlegen, was wir vermutlich in etwa essen wollen und kaufen dann das (plus reichlich nur-für-den-fall-dass-zutaten) zusammen mit vielen rentnern anderen ein. am montag wird wieder überlegt, was man denn so essen könnte, meist geh ich dann nach der arbeit noch kurz wegen zwei zutaten einkaufen, am diestag das gleiche spiel bis einschließlich freitag. das kostet sehr viel zeit, sehr viel nerven (vor allem im supermarkt wenn man sich entweder vor dem frühstück oder direkt nach dem essen entscheiden muss, worauf man denn wohl lust hätte – beide situationen führen nicht zu sinnvollem einkaufsverhalten) und am ende haben wir meist soviel essen daheim, dass doch wieder irgend etwas schlecht wird, was mich zu meinem wir-sind-so-schlecht-wir-lassen-essen-schlecht-werden-monolog führt.

doch das gehört jetzt (hoffentlich) der vergangenheit an! da ich unzählige kochbücher mein eigen nenne und diese auch sehr gerne durchblätter, bin ich auf die idee gekommen, ein kochbuch für je eine woche zu bestimmen, aus dem dann gekocht wird. (okay, das cocktails-und-partyhäppchen-buch scheint weniger geeignet, wobei sich sicher auch daraus etwas machen ließe) theoretisch haben wir das buch bereits am freitagabend durch und können am samstag in aller herrgottsfrühe nach dem flohmarktbesuch den großeinkauf starten. unter der woche würden dann nur ein-zwei ganz frische sachen dazubesorgt. alles praktisch, stressfrei und ohne ewige diskutiererei, was denn am abend zu essen sei und wer diesmal verdonnert würde, sich darum zu kümmern. (praktisch waren wir bis heute noch nicht einkaufen, der zettel ist aber seit gestern geschrieben ;) )

den anfang macht eins meiner ältesten und bislang noch sträflich vernachlässigtesten bücher: “das schlampenkochbuch” von gisela krahl, folgende speisen haben den wochenzuschlag erhalten:

  1. kartoffelbrei (mit spiegelei und veggiewürsten, gabs gestern)
  2. linsensuppe (gibts heute)
  3. spätzle
  4. nudeln in gorgonzola-walnuss-soße
  5. topfenpalatschinken (daran glaub ich noch nicht, ich esse sehr ungern warm-süß)
  6. bouillon mit parmesan-eierkuchen
  7. gratinierte schafskäsetörtchen (wobei die durch schafskäse aus dem ofen mit bratschlauchgemüse ersetzt wurden)

mal sehen, ob das alles so klappt, denn morgen abend wär ich gern in erlangen auf der vernissage der “ich male meine follower”-ausstellung – damit fiele kochen flach. und am sonntag, unserem jetzt schon traditionellen pizzatag, sind wir wohl bei der family. danach braucht’s in der regel kein essen mehr ;)

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dies und das – projekte august

ich hatte neulich zwei wochen urlaub. doch da der mac leider (leider?) grad hochtourig an seiner diplomarbeit schreibt, war an wegfahren und urlaubmachen nicht zu denken. nicht so schlimm, so konnte ich endlich mal wieder meinen kreativdrang ausleben. und das ist dabei herausgekommen

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ein bezug für meinen kameragurt (der war ziemlich speckig und das war nicht mein nackenspeck!)

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radiergummistempel #1

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radiergummistempel #2, werkzeug und skizzen

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nochmal skizzen und radiergummistempelmotiv #3

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linoldruck, erster versuch. bin sehr begeistert und das motiv lässt sich wunderbar für allerlei gelegenheiten nutzen. die inspiration hab ich übrigens hierher. linoldruck ist echt was tolles!

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eulenfamilie. ich muss gestehen, ich bin eulensüchtig, wie wohl grad sehr sehr viele. die anleitung hab ich hierher, keine ahnung, wo die ursprünglich herkommen (japan? wär nett :) ). aber ich weiß, dass da noch einige mehr kommen werden!

das größte projekt meines urlaubs ist auch (leider) gleichzeitig das unvollendetste: die neubemalung des balkonmöbiliars.

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mein altes nähmaschinentischchen musste schon längst mal (neu) gestrichen werden. damit bin ich inzwischen so gut wie fertig (bis auf einige übersehene stellen), die platte ist auch neu gestrichen in hellelfenbein. und weil die balkonmöbel dringend eine neue holzbearbeitung benötigten, hab ich die auch gleich weiß gestrichen, das gestell wird lila. sieht schon alles ganz nett aus, nur leider ist das holz nach zweimaligem anstrich noch fleckig und das gestell muss dringend ein zweites mal gestrichen werden. alles sehr aufwändig, ich hoffe, ich werd noch fertig, bevor der winter kommt.

aber am WE steht erstmal der erste hochzeitstag und sölden an. juhu :) (und nebenbei natürlich noch bissi kleinkramkreativität).

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