So sweet! – Chocolate Valley

Seit kurz vor Weihnachten trag ich diesen Blogpost schon mit mir rum und eigentlich ist es jetzt schon fast zu spät, um übers Bloggerwichteln zu bloggen. Aber da in knapp 2 Wochen Valentinstag ist und zu diesem Tag traditionell gern Schokolade verschenkt wird, ist das ein willkommener Anlass!

Ich hatte nämlich das große Glück, Sandra von Chocolate Valley als Wichtelpartnerin zugelost bekommen zu haben (und ich glaube, sie hat sich auch über mein Paket gefreut :-) ). Getreu nach Ihrem Shop-Motto Neun von Zehn Menschen mögen Schokolade. Der Zehnte lügt.” (John Tullius) stellt sie in Handarbeit süße kleine und einzigartige Köstlichkeiten her, z.B. Tafelschokoladen mit Blüten oder Pralinen mit Karamell, Nougat…hmmm ich schwelge schon wieder :-)

Ich hab mich sehr gefreut, als das liebevolle dekorierte Paket ankam, mit ner lieben Karte und solch schönen Texten :-) Noch mehr hab ich mich aber natürlich über den Inhalt gefreut!

Ein ganzes Paket voller Schokoladentafeln, Chai-Gewürz (im wunderschönen WECK-Tulpenglas), Pralinen, Mini-Schoko-Gugl, Karamell-Sirup und Trinkschokolade. Großartig! Und vor allem so lecker! Die Gugl haben nicht lange gelebt, die Pralinen auch nicht – besonders spannend, weil die Füllungen geheim waren. Ich glaube, einmal war es was mit Spekulatius, auf jeden Fall himmlisch cremig und knackig und hmmmm. Der Sirup ist für Kaffee fast zu schade, aber ein Löffelchen zwischendurch macht einfach glücklich.

Also wenn Ihr noch auf der Suche nach einem besonderen und vor allem nicht-08/15-Schokoladengeschenk für Eure(n) Liebsten seid, schaut doch mal bei Sandra im Shop vorbei (jetzt gibt’s sogar ein Valentinstags-Special). Und hätten wir nicht von Weihnachten noch so viel Schokoladiges hier rumliegen (und stünde nicht die Fastenzeit bevor…), ich würd mir die Caramel Fleur de Sel-Pralinen gönnen. Kann es etwas besseres geben als Karamell mit Salz und Schokolade?!

(Das ist übrigens kein Werbepost, für den ich was bekomm – ich wollte nur zeigen, wie toll mein Wichtelgeschenk war und vielleicht sucht ja jemand zufällig noch nach besonderen Geschenken in Schokoladenform :-) )

Der Rest vom Weihnachtsfest

Jetzt ist es schon wieder über zwei Wochen her und ich habs nicht geschafft, Fotos meiner Weihnachtsdeko zu zeigen. Da müsst Ihr jetzt kurz noch durch, dann verstau ich alles wieder in den Kisten bis nächstes Jahr :’-(

kranz winter Kopie

Obwohl, der Türkranz ist ja eher märchenhaft-winterlich, der kann ruhig noch bis Februar hängen bleiben ;-)
Material: grober Leinenstoff von Ikea, wollweiße Filzwolle, Sternchendraht, Pilz, Stern und Zwerg von Depot, das Holzteil ist ein alter Bonsai, der schon vor Ewigkeiten eingegangen ist. (Mal ehrlich, halten die Dinger bei Euch länger als 3 Wochen?)

baum 1 Kopie

Der Baum. Ungünstiges Foto, unruhiger Hintergrund, Tageslicht… aber mehr Platz haben wir leider nicht und ich lieb ihn trotzdem heiß und innig :-)

Hier noch eine Instagram-Impression vom Baum, sogar inkl. Weihnachtsfilm

Foto 24.12

Dann bin ich auch noch zu einer Weihnachtsgurke gekommen, was mich als Volkskundlerin natürlich sehr freut (Brauchentstehung, Tradition, Wiederbelebung etc. hier ist die Geschichte zur Gurke)

weihnachtsgurke

Und wer von Euch hat jemals (vor dem Boom seit einigen Jahren) eine Weihnachtsgurke gesehen oder sogar im Baum versteckt? Würde mich ja wirklich brennend interessieren, wo in Deutschland das vor dem Jahr 2000 wirklich Brauch war.

Das war Weihnachten 2012. Bilder vom Vorweihnachtswochenendausflug nach Berlin kommen dann auch bald ;-) endlich!

Jahresrückblick 2012

An dieser Stelle kann ich mich problemlos selbst zitieren (aus dem letzten Jahresrückblickspost):

“alle jahre wieder – der jahresrückblick. wenn ich auch sonst so unregelmäßig blogge, an diese tradition halte ich mich immer wieder gern.”

Eigentlich sollte hier nämlich ein Blogpost über die Weihnachtszeit stehen. Über mein Wichtelpaket (das hoffentlich inzwischen angekommen ist :-/), das Wichtelpaket FÜR mich (lecker!), den Miniadventskalender, den ich gewonnen hab (und den der Mann als Nervennahrung in kürzester Zeit eliminiert hat), den Weihnachtsbaum, die Vorfreude… Außerdem über die Serien/Bücher/Filme des Jahres… Aber weil mir grad mal wieder jegliche Motivation fehlt, ich grad gern alles auf morgen (oder nach Silvester bzw. nach dem Hessenbesuch) schieb, ist hier erstmal der Jahresrückblick. Fragebögen gehen immer ;-)

Die letzten Jahrgänge finden sich hier: 2011, 2010, 2009, 2008, 2007, 2006.

  • Zugenommen oder abgenommen?
    im Vergleich zum letzten Jahr wieder etwas zugenommen. Passt.
  • Haare länger oder kürzer?
    vermutlich ähnlich lang wie vor einem Jahr, dafür seit Mai mit Pony und endlich mal versöhnt (meistens jedenfalls ;-) )
  • Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
    neue, stärkere Brille, aber vermutlich nicht wesentlich schlechter als letztes Jahr.
  • Mehr Kohle oder weniger?
    Gehalt ist gleich geblieben, aber zwei Einkommen machen sich endlich bemerkbar :-)
  • Mehr ausgegeben oder weniger?
    nicht zuviel auf jeden Fall. Könnte sich aber nächstes Jahr ändern (ich will bitte umziehen.)
  • Mehr bewegt oder weniger?
    na mich selbst weniger zu bewegen ging schon fast nicht ;-) aber mich hat doch einiges bewegt, in meinem Umfeld hat sich einiges bewegt und in den letzten Wochen hab ich hoffentlich einiges angestoßen, was sich in nächster Zeit dann merklich bewegt. Kryptisch? Soll so :-)
  • Der hirnrissigste Plan?
    hier in Bamberg in ne größere, schöne und bezahlbare Wohnung umzuziehen. Dieses Jahr. Muaha.
  • Die gefährlichste Unternehmung?
    Ich glaube, das ganze Jahr war dermaßen luschig, dass das gefährlichste tatsächlich das erste Mal rückwärts einparken mit dem Smart war.
  • Der beste Sex?
    Kam vor ;-)
  • Die teuerste Anschaffung?
    Da gab es nichts Hervorstechendes. Vielleicht der Hochzeitstagsurlaub? Oder die Katzen-Zahn-OP? (wobei das eher ne Ab- als ne Anschaffung war ;-) )
  • Das leckerste Essen?
    Die Entdeckung von Yotam Ottolenghi bescherte mir diesen Salat und diesen Salat. Gab es bislang unzählige Male in wenigen Wochen und wird sicher auch weiterhin im Repertoire bleiben. Erinnerungswürdig außerdem die Tomatensuppe im Hochzeitstagsurlaub sowie die Tomatensuppen bei diversen Indern. Ne gute Tomatensuppe ist eine ganz große Kunst.
  • Das beeindruckendste Buch?
    der Übergang von Justin Cronin. (ach, und weil ichs grad in der Antwort vom letzten Jahr sehe: dieses Jahr hab ich wirklich aufgeschrieben, was ich gelesen habe :-) dazu in Kürze mehr)
  • Der ergreifendste Film?
    Ergreifend war am ehesten “ziemlich beste Freunde”. Toll noch dazu. Reizend war “Moonrise Kingdom” und für “hach, damals…”-Momente hat “American Pie 4″ gesorgt.
  • Die beste CD?
    Herrjeh die Musikfrage. Ich erinner mich zumindest ans Overtones-Album :-) Ist doch schon mal was… Ich hab mit sicherheit öfter die LOST-Titelmusik gehört als irgendein Album. Ach, Lost hat gar keine Titelmusik? Siehstemal.
  • Das schönste Konzert?
    gab es dieses Jahr nicht.
  • Die meiste Zeit verbracht mit?
    Zitat 2011: “mann, katzen, nähen, dvd-serien, grübeln, sorgenmachen.”
  • Die schönste Zeit verbracht mit?
    Zitat 2011: “mann, katzen, nähen, dvd-serien.” manche Dinge ändern sich eben nicht ;-) zum Glück
  • Vorherrschendes Gefühl 2012?
    Bauchweh
  • 2012 zum ersten Mal getan?
    Ne Blasenentzündung gehabt. Kann ich gern drauf verzichten.
  • 2012 nach langer Zeit wieder getan?
    Schafgekopft. Geschafkopft. Schafkopf gespielt. Großer Spaß, das wird beibehalten!
  • Drei Dinge, auf die ich gut hätte verzichten können?
    Büroumzug, zahnlose Katze (bzw. Zahn-OP), Blasenentzündung und Margen-Darm-Ding. Und noch so paar Dinge.
  • Die wichtigste Sache, von der ich jemanden überzeugen wollte?
    Läuft noch, Daumen drücken schadet nicht.
  • Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
    Von meinen Baby-Geschenken waren die Beschenkten ganz angetan glaub ich :-) Wimpel-Ketten etc.
  • Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
    Wie jedes Jahr: Alle Geschenke, die mir gemacht wurden und bei denen sich die/der Schenkende was gedacht hat ;-) oh, Moment, wir gehen zu Cats!
  • Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
    mag mich nicht auf einen festlegen, hab aber Favoriten ;-)
  • Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt hab?
    Ich glaub, ich war dieses Jahr nicht sehr freigiebig, was schönste Sätze angeht :-/
  • 2012 war mit einem Wort?
    ZumInDerPfeifeRauchen. FürDieKatz. UnterAllerSau. Puh.

Cookies in a Jar – Geschenkidee (nicht nur für Weihnachten)

Weihnachten naht mit großen, frostigen und gerade auch weißen Schritten und damit die immer wieder kehrende Frage nach den Geschenken.

Gerade für Freundinnen (und als kleines Bonus bei Familiengeschenken) find ich selbstgemachte Leckereien immer toll. So zum Beispiel die Cookie-Backmischung im Glas (nach Bakerella)

cowboycookies 1 Kopie

Ich habe ein altes Weckglas (vom Flohmarkt) genommen und von unten mit den wichtigsten Zutaten angefangen. Cups als Mengenangabe sind für mich immer so ein Unsicherheitsfaktor. 1 1/3 Cup Mehl schwankte bei mir zwischen 160g (nach dieser Umrechentabelle) und 275g (bei mir, durch Klopfen verdichtet). Also musste ich wohl oder übel mal ein Glas probebacken – nur um sicher zu gehen ;-)

Folgende Mengen haben sich bei mir bewährt

Smarties-Schokodrops-Cookies

  • 275g Mehl
  • 1 TL Backpulver
  • 1 TL Natron
  • 1 Prise Salz
  • 110g Haferflocken
  • 100g brauner Zucker
  • 100g weißer Zucker
  • 50g Minismarties
  • 50g backstabile Schokodrops
  • 70g gehackte Walnüsse

In Schichten sieht das dann so aus (kleine Veränderung im Gegensatz zum Foto!):

  1. Mehl, Backpulver, Natron und Salz vermischt, ins Glas geben und dieses durch häufiges auf-den-Tisch-Klopfen richtig verdichten
  2. Haferflocken (mit dem Löffel oder einem Papiertrichter) auffüllen, ebenfalls verdichten (mit Löffelrückseite oder vorsichtiges Aufdotzen)
  3. Smarties (am besten weniger in die Mitte und mehr an den Rand, damit man sie gut sieht)
  4. Schokodrops (genauso, in der Mitte wenn möglich einen Krater lassen)
  5. brauner Zucker (der ist feuchter und rieselt nicht so zwischen die Drops), gut andrücken
  6. weißer Zucker
  7. den Rest mit gehackten Walnüssen oder anderen Nüssen auffüllen. Falls keine Nüsse rein sollen, könnte hier nochmal mit Schokodrops oder Smarties aufgefüllt werden. Wichtig: oben sollte keine Luft mehr sein, wenn der Deckel drauf kommt, eher sollte leicht gequetscht werden ;-) nur so vermischen sich die Schichten nicht schon beim Transport.

Deckel drauf, fertig. Zum Verschenken noch ne Schleife rum, Label dran und die Anleitung, wie es denn jetzt weitergehen soll:

  1. Den Ofen auf 180° vorheizen.
  2. Inhalt des Glases in eine große Rührschüssel geben.
  3. 1 leicht verquirltes Ei hinzugeben.
  4. 150g geschmolzene Butter oder Margarine darübergeben.
  5. evtl., wenn vorhanden: Vanilleextrakt zufügen.
  6. Das ganze mit einem Kochlöffel verrühren, evtl. mit den Händen richtig schön vermischen.
  7. Tischtennisballgroße Kugeln formen (wenn der Teig sehr trocken sein sollte, richtig fest zusammendrücken und die Kugeln lieber etwas flacher pressen, sie zerlaufen sonst nicht so gut), auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und etwa 10min backen.
  8. Die Cookies dürfen ruhig noch weich sein, sie härten noch aus.

cowboycookies 2 Kopie

Hinweise: Bei meinem ersten Versuch hatte ich nur 130g Butter genommen, da war der Teig sehr bröselig. Er ließ sich nur durch kräftiges zusammendrücken zu Kugeln formen, zerlief aber nicht so gut im Ofen. Deshalb hab ich die Kugeln linsenförmig gepresst. Geschmeckt haben die Cookies aber großartig! Im Rezept hab ich die Buttermenge deshalb auf 150g erhöht.
Statt Vanilleextrakt – den Wenig-Bäckerinnen selten zuhause haben – kann man z.B. gemahlene Bourbon-Vanille in die Mehlschicht geben. Oder den weißen Zucker mit Vanillezucker mischen.

Weil die Cookies-Menge für eine Person (und für mal-eben-schnell-Backen) doch etwas viel sein könnte ;-) hab ich die Menge noch mal halbiert und in ein 500ml-Weck-Glas gefüllt

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(leider mal wieder nur Instagram-Pic, aber für den Eindruck reicht’s ;-) )

Hier hab ich die Reihenfolge Smarties-Schokodrops-brauner Zucker-weißer Zucker gewählt, geht genauso. Bei der Zubereitung hab ich 1 Ei und 75g Butter genommen, deshalb war der Teig wesentlich weicher und klebriger. Hier musste ich die Teigkugeln gar nicht mehr platt drücken, sie sind wunderbar zerlaufen, nicht zu sehr und die Cookies sind ganz toll weich geblieben.

Eine schöne Idee zum Verschenken, Probebacken und für-Notfälle-im-eigenen-Küchenschrank-haben ;-)

Froher 2. Advent!

Foto 02.12

weihnachtsleid und weihnachtsfreud

eigentlich müsste ich gerade nähen, stricken, lackieren oder kleben. weihnachtsgeschenketechnisch. aber eigentlich würd ich auch viel lieber mal die adventszeit genießen, denn das kam hier vor lauter geschenkebastelei, plätzchen backen und verschicken ein klein wenig kurz. für mich weihnachtsjunkie zumindest ;-) denn eigentlich siehts hier in der wohnung schon schön weihnachtlich aus, was wohl am geschmückten baum liegt.

“baum?” – höre ich da manchen erstaunt ausrufen. “jetzt schon? den stellt man doch erst am 23. auf!” wohl gesprochen, und auch ich bin ursprünglich so sozialisiert. am tag vor dem heiligen abend wird der baum reingeholt, ausgepackt und somit startet das alljährliche paule-familien-lustspiel um den weihnachtsbaum. er ist natürlich irgendwie doch etwas schief oder ungleichmäßig (= natürlich gewachsen). das wird meinem papa schonend nahe gebracht, woraufhin er seine holzwurmgene aktiviert und mithilfe von bohrer und astschere zusätzliche tannenzweige in den baum integriert. bis die lichterkette dann so im baum verteilt ist, dass es die zustimmung meiner mutter und mir findet, vergeht so manche stunde und nicht selten fallen wenig weihnachtliche worte. wenn der baum dann aber (von mir) geschmückt ist, ist alles schön und glänzend. dass wir überhaupt eine elektrische lichterkette haben, hat einige eingewöhnungszeit gebraucht, jetzt möchten wir nicht mehr drauf verzichten. so wird der baum eben auch mal außerhalb der drei weihnachtstage und dem dreikönigstag (kurz vor dem rauswurf) illuminiert.

so meine weihnachtsherkunft. die sollte man im hinterkopf behalten, wenn ich jetzt bilder von meinem weihnachtsbaum zeige

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eule muss dieses jahr sein.

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woher kommen eigentlich seit ein paar jahren diese pilze zur weihnachtszeit? egal, ich steh drauf :)

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die hauptfarben sind lila und türkis. macht sich super am weißen baum!

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ein bisschen silbergraue eleganz sollte aber auch nicht fehlen

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ganz besonders steh ich auch auf cupcakes und torten als baumschmuck.

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die volle pracht (in echt ist er nicht so blau beleuchtet. LED-kalt, ja, aber eher cool als blau ;-) )

woher der wandel? das ist recht einfach: wir sind die komplette weihnachtszeit, von heilig mittag bis etwa 29.12. in der familie zwischen oberfranken und hessen unterwegs. da lohnt sich kein baum, wenn keiner da ist. würden wir ihn (wie letztes jahr) schon anfang dezember aufstellen, würde er auch jetzt schon nadeln. dazu kommt, dass ich letztes jahr erstmalig ein wirklich schlechtes gewissen verspürt habe, weil wir einen baum “getötet” haben (ganz schlimm war es, als er abgeschmückt war und in kleine stücke zerhäckselt wurde. brrrr….). und wenn schon einen künstlichen, dann doch gleich richtig künstlich. ich bin echt glücklich mit dieser entscheidung! und es gibt nichts entspannenderes, als einen künstlichen baum zu schmücken! dieser ast hängt zu tief? dann bieg ich ihn hoch! hier hängt der ast genau über dem anderen? schieb ihn nach links! hier ist es nicht dicht genug? verbieg die äste!

mein papa hat sich nicht nehmen lassen, mich daran zu erinnern, dass wir kinder ihm seit jahren den kauf eines künstlichen baumes verbieten. ich dachte, ich würde den tannenduft vermissen. vielleicht ist das auch so, wenn wirklich heilig abend ist. aber dafür gibt’s duftöle ;-) papa, meinen segen hast du. jetzt. auch für einen künstlich grünen baum.