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make da cat happy!

Posted on : 18-07-2009 | By : paule | In : heimelig, katzencontent, leben mit mann

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seit wir die mädels haben, hatten wir den festen vorsatz, ihnen das wohnungskatzendasein zumindest mit einem abgesicherten und begehbaren balkon zu versüßen. und nach einigen verregneten wochenenden war es dann letzten sonntag endlich soweit: der mac und ich (85% mac, den rest konnte ich beisteuern) haben mit hilfe der teleskopstangen und der leiter ein katzennetz angebracht. großartig ist es geworden, sieht man von unten so gut wie gar nicht, auch von innen ist es nicht so gewöhnungsbedürftig wie gedacht. der balkon wirkt vielmehr wie ein abgeschlossener raum (bissi wie luftdurchlässiger wintergarten) und dank der üppigen begrünung ein wenig wie tropenhaus (oder kräutergewächshaus). auch wenn ich mittendrin tausend tode mit schweißnassen händen gestorben bin, als ich den mac im zweiten stock überm balkon hängen sehen hab (jaja, die leiter stützte ab, schon klar), ich bin hellauf begeistert über die neuen möglichkeiten und die katzen auch:

pepper und netz

drinnen und draußen – pepper erkundet die welt

pepper und basilikum

katze, basilikum und irgendwas spannendes in der nachbarschaft

katzen rangeln

erst schlafen, dann kämpfen, dann weiterschlafen. katzenleben.

 

ich muss mich nur noch dran gewöhnen, dass die katzen jetzt vom balkon aus ganz easypeasy durch das (meist ganz offene) klofenster hinter mir einsteigen können, wenn ich aufm pott sitz. befremdlich.

dinge, die man in einem smart fortwo transportieren kann… (1)

Posted on : 20-06-2009 | By : paule | In : leben mit mann, on tour, sensationen und andere katastrophen

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…und es vorher kaum zu hoffen gewagt hat.

heute: eine aluminumleiter (ca. 1,60m), zwei teleskopstangen (je 1,60m), einen kasten zirndorfer (leer, schon seit wochen, weil wir den hier nicht loskriegen), eine klappbox mit wochenendeinkäufen, eine beifahrerin. und der kofferraum war ZU!

mein erstes mal

Posted on : 05-05-2009 | By : paule | In : leben mit mann, on tour, paules welt, sensationen und andere katastrophen

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seit heute bin ich autobesitzerin! bzw. wir, aber für mich ist es das erste mal, der mac hatte immerhin schon mindestens den golf. ich hatte noch nix, und fahrpraxis hab ich dementsprechend auch nur seeeehr wenig.

dem eigentlichen kauf ging wochen- und monatelanges überlege voraus, dann internetrecherche und heut sind wir mit dem bayernticket zum ersten autohaus mit potentiellem wagen gefahren – und mit kaufvertrag über nen taxifarbenen smart zurückgekommen! (vernunftauto, ihr versteht…) ps, hubraum und andere expertendaten sind mir recht schnuppe, er hat n glasdach durch das man den himmel sehen kann, generell viel glas, ne praktische zweiteilige heckklappe und viel taxifarbene fläche, die nach dekoration sucht. blumen will der mac nicht, ralleyaufkleber mit unseren namen und länderflaggen wären ne option, vermutlich wird’s aber ne personalisierte tagcloud, die wir dann irgendwo druckenlassen. und DAS macht das ganze auto dann erst richtig schnieke (so schnieke ein auto, das nach überraschungsei aussieht, eben sein kann…)! nächste woche holen wir das schätzchen dann aller voraussicht nach ab und dann geht’s an’s innenraum-dekorieren. ne hutablage gibt’s ja leider nicht aber vorne aufm amaturenbrett recht viel stellfläche für wackeldackel & co. mal sehen was das internet an absurditäten zu bieten hat. hinweise werden dankend angesehen.

auto, cool.

mingle

Posted on : 08-04-2009 | By : paule | In : fernsehen, leben mit mann, paules welt

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vor einiger zeit las ich in einer frauenzeitschrift einen artikel über sogenannte “mingles” – married but single. okay, das trifft auf mac und mich nur teilweise zu, aber wir waren doch überrascht, wie sehr wir uns im grundgedanken dieses konzepts wiederfinden. es geht um menschen, die zwar glücklich in einer festen partnerschaft / ehe leben, aber die zeit, in denen der partner auf dienstreise etc. ist, sehr genießen und dinge tun, die sie sonst nicht tun (hey, nicht SOLCHE dinge!). also in joggingklamotten auf dem sofa sitzen, fertigpasta aus dem topf essen und dazu filme anschauen, die der partner nie oder nur unter andauerndem protest schauen würde. tolles leben eben.

und da der mac grad in der heimat weilt, hab ich zwei schöne lange tage bzw. abende nur für mich (und die katzen). das heißt, ich hab geduscht, mich mit selbstbräuner von oben bis unten eingeschmiert, meine zehennägel lackiert und jetzt sitz ich mit nem glas sekt (die flasche steht kalt), dem cranberrie-ingwer-cocktail (mit cashews) und bald noch anderen knabbersachen vor dem fernseher und schau frauenserien: desperate housewives, private practice und emergency room. wunderbares mingledasein!

mission: ohr frei

Posted on : 23-03-2009 | By : paule | In : heimelig, katzencontent, la famiglia, leben mit mann

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beim ersten tierarztbesuch und dem dazugehörigen obligatorischen generalcheck hat sich rausgestellt, dass unsere mädels ganz schön dreckig sind. also nicht generell, sie verbringen ja viel zeit am tag mit körperpflege, aber tief in den windungen des gehörgangs sah es wohl ziemlich düster aus. die braunen brocken, die der tierarzt zu tage förderte, bewiesen, was ich eigentlich gar nicht so genau wissen wollte: milbenbefall und sonstiger dreck. da dies mit einer einmaligen säuberung seitens des tiermedizinisch geschulten personals nicht getan war, wurden wir angehalten, dies doch gelegentlich täglich zuhause selbst vorzunehmen.

in der theorie und der praxis (im wahrsten sinne des wortes) sah das so aus: katze vorn und hinten festhalten, ohrmuschel aufziehen, flasche mit reinigungsflüssigkeit im ohr versenken, wasser marsch, ohr knautschen, mit q-tip bzw. in unserem fall mit tempo-über-finger drin rum stochern, von katze abwenden, loslassen, dem durch katzenkopfschütteln folgenden sprühregen ausweichen.

allabendlich sieht es beim mac und mir folgendermaßen aus: der mac sitzt mit nem handtuch überm schoß auf dem sofa, während ich erst der einen (meist ginger), dann der anderen katze quer durchs wohnzimmer bzw. der wohnung hinterher renne. schließlich wird die katze unter aufmunterndem zuflüstern auf den schoß gesetzt und versucht, alles bis auf den kopf ins handtuch zu wickeln. diese prozedur wird so lange wiederholt, bis auch wirklich keine pfote mehr vorne rausschaut. während der mac die katze mit armen und händen an körper und kopf festhält (meist schauen nur noch die ohren und vorn die nase raus), versuche ich, die krampfhaft am kopf angelegten ohren hochzuziehen, um zugang zum gehörgang zu finden. unter mehr oder weniger lautem gejammer und geknurre befördere ich den benötigten schwall wasser in die katze, woraufhin der mac versucht, das ohr zu knautschen. in zwei von drei fällen gelingt es der katze (meist pepper) jedoch an dieser stelle, sich seinem griff zu entwinden und das wasser mittels kräftigem kopfschleudern zentrifugal aus dem ohr zu befördern. da wir damit meist nicht gerechnet haben, kriegen wir die volle ladung ins gesicht. je nach katzen- und menschenstimmung gibts daraufhin noch ne ladung wasser ins ohr, manchmal wird aber nur der rest flüssigkeit eingeknautscht. sind beide ohren eingeweicht (wir und der katzenkopf außen meist mit), wird versucht, den dreck noch per tempo und finger zu entfernen. währenddessen besorge ich ne belohnungskatzenbifi und rede der zweiten katze gut zu, die ja noch dran ist und genau weiß, was ihr blüht. nach dem tempo-putz-teil darf die katze aus dem handtuch und schüttelt sich abermals kräftig, womit wir aber meist gerechnet haben und uns rechtzeitig abwenden konnten. wenn ginger abgefertigt ist und ihr stück bifi wie ne tote maus über den holzboden jagt, beginnt das größere drama mit pepper (mehr kampf, mehr gejaule, mehr geschüttel). während wir allerdings mit pepper beschäftigt sind, setzt bei ginger der kalte bifi-entzug ein: jeder finger ist eine potentielle wurst und muss mit krallen und zähnen erlegt werden, was die reinigungsprozedur bei pepper nicht einfacher macht (v.a. wenn hinter uns an der sofarückenlehne eine katze wie eine fledermaus hängt und mit riesengroßen schwarzen augen und gesträubten haaren “wuuuuurst” zu hecheln scheint).

und erst wenn jedes katzenohr gesäubert ist und jedes stück wurst verschlungen wurde, dann fallen der mac und ich erschöpft ins bett und harren der dinge, die der nächste abend bringt.