da ich meist schneller bücher kaufe, als sie zu lesen, bildet sich früher oder später ein veritabler bücherstapel auf dem imaginären nachttisch. bzw. werden die ungelesenen bücher der ordnung halber in eins der billys eingeordnet, wo sie dann geduldig dem tag harren, an dem sie in die hand genommen und auch tatsächlich gelesen werden. manchmal werden sie auch nur in die hand genommen, um neu sortiert zu werden: statt der größe nach z.b. mal nach farben oder themen oder alphabetisch.
weil es aber zur zeit einfach schön ist, in der nachmittagswärme auf dem balkon zu sitzen, mit einer katze auf dem schoß und der anderen in streichelweite, und zu lesen, wird der stapel gerade kleiner. nicht schnell, aber immerhin.
nachdem ich heute bereits den vierten “septimus heap” beendet habe (immer noch süß, mäßig spannend, aber kein zweiter potter, leider) traue ich mich endlich an “die bücherdiebin” von markus zusak. endlich, weil ich das buch (sogar hardcover) schon vor etwa zwei jahren erstanden habe, mich bislang aber nicht traute, es zu lesen. tod, krieg, traurig – you know. weil aber jetzt sommer ist, und damit nicht alles doppelt so düster wie im herbst oder winter, bin ich sehr gespannt und von den ersten seiten auch sehr positiv angetan. “tod und schokolade”, so beginnt das buch. und dreht sich nicht das ganze, na gut, das halbe leben nur darum?




















