schulkindalter

in zwei wochen wird mein blog doch tatsächlich schon 6* und ist damit im typischen einschulungsalter. reife, klugheit, entwicklung etc., wie in einem solchen alter zu erwarten, sind in den letzten jahren durchaus schon eingetreten. bleibt also abzuwarten, was die nächsten jahre bringen.

erstmal werde ich mir für den eigentlichen geburtstag was überlegen. was tolles. mit glitter vielleicht, oder blümchen. ein neues template vielleicht. oder n schnieke feature. was zum liken oder sharen, das hat man ja heute oft.

 

*hier ist übrigens mein allererster blogpost. nostalgisch.

tasche, bügel, bügeltasche

wie schon grad angekündigt, hier der nächste nähpost. es nimmt grad doch einen ziemlichen raum in meiner freizeit ein.

also voilá, meine neusten projekte bzw. kreationen.

vor kurzem schon genäht und schon im einsatz: stiftemäppchen. bissi zu lang geworden, dafür wird das mit dem reißverschluss immer besser. der innenstoff ist plastiktischdecke, falls mal ein stift auslaufen sollte ist alles sicher :)

Stiftmäppchen 1

 

Stiftmäppchen 1a

 

dann wie schon neulich angekündigt meine nächste knotentasche. diesmal nach eigenem entwurf, viel längerer träger und insgesamt viel größer. kann über der schulter getragen werden und – der clou – da außen und innen identisch genäht sind, kann man sie auch wenden und hat zwei taschen zum preis von einer :)

Knotentasche 2

seite 1

Knotentasche 2a

seite 2

und dann hab ich mir noch rechtzeitig zum urlaub einen starterpack taschenbügel gekauft. damit aus sowas

Bügelvorrat 1a

später sowas wird

Bügeltasche 1

bügeltasche von außen

Bügeltasche 1 innen bearb

bügeltasche von innen

eigener schnitt, daher leicht schief, außerdem ist der bügel, wenn man genau hinsieht, noch ziemlich voller kleber. muss ich bei gelegenheit mal mit terpentin entfernen. aber für den ersten versuch bin ich schwer begeistert und es wird auch hier sicher nicht meine letzte gewesen sein :)

gefühlt paar jahre jünger.

seit gestern bin ich wieder studentin. und ich muss sagen, man fühlt sich gleich wieder jünger* und mehr “dazugehörig”, wenn man sich mal wieder unter andere studenten begibt. okay, ich bin “nur” (oder: sogar?) promotionsstudentin, aber ich darf wieder kostenlos mit dem bus fahren (juchei!) und komme in museen etc. in den genuss des vergünstigten eintritts. das sind wohl auch schon die einzigen boni, die ich davon hab. naja, und die de-facto-nicht-aber-gefühlt-doch-absicherung, dass mein doktorarbeitsthema irgendwo schon mal als übernommen verzeichnet wurde (eigentlich nicht nötig bei der einschreibung, aber es steht auf der betreuungsbestätigung durch meine doktormutter und damit ha-ha!).

vor lauter elan hab ich mich gestern gleich mal hingesetzt und die erfahrungen meiner ersten feldforschungsrunde vom WE niedergetippt. einfachmaso! und plötzlich waren es 2,5 seiten in word, einfachmaso, für meine diss! okay, werd ich sicher nicht 1:1 übernehmen, aber ein erhebendes gefühl war es doch. dann hab ich mich mal wieder in latex versucht und siehe da: gleich viel mehr seiten, dank großartiger formatierung mit deckblatt und so ;)

okay, dieser semi-wissenschaftspost könnte auch auf den anderen blog gehören, aber sonst kommt hier ja nur noch nähzeug zu wort. so wie eh gleich wieder ;)

 

*was möglicherweise auch daran liegt, dass für meinen neuen studentenausweis das foto meines alten genommen wurde, das noch in der datenbank lag. da war ich etwa 8 jahre jünger ;)

selbstversuch: fastenzeit

30 jahre lang hab ich die anregung zu fasten mit einem lässigen handwedler und dem hinweis, ich sei ja nicht katholisch abgetan. nein, stimmt nicht ganz, denn letztes jahr haben wir zumindest auf den morgendlichen instant-schoko-cappuccino verzichtet, quasi mein frühstück. da stand aber auch ne hochzeit ein halbes jahr später an, ein wenig abspecken konnte also nicht schaden. dieses jahr allerdings wird das große “ich verzichte”-register gezogen: alkohol, süßigkeiten, instant-cappu.

warum? grenzen ausloten, selbsterfahrungstrip, entgiften, kann ja nicht schaden – von allem ein wenig.
meist stellt sich zwischen weihnachten und ende februar eine ziemliche zuckerübersättigung ein, die sich auch auf der waage bemerkbar macht (falls man keine waage hat: auch enge hosen und t-shirts dienen als indikator). während des alljährlichen februargeburtstagsmarathon, bei dem man sich gern mal ne woche ausschließlich von kuchen ernährt, hab ich schon öfters beschlossen, anschließend zu fasten. dass ich es diesmal wirklich durchziehe hat wohl irgendwas mit dieser sache, die sie “erwachsesein” nennen zu tun.

nungut, was hat es mir nach einer woche entsagung gebracht: laut unserer neuen waage (pünktlich zur fastenzeit angeschafft, ein psychofolterinstrument mit fett-wasser-muskelmasseanzeige) knapp 2 kilo weniger, dafür die erkenntnis, dass ich zu fast 2/3 aus wasser bestehe. da ich allerdings ende februar ne woche mit fieber flach lag, war der ich-könnte-bissi-abnehmen-aspekt sowieso schon gegessen, deshalb passen meine klamotten jetzt in die andere richtung nicht mehr richtig ;) wie man’s macht, isses falsch.
in anderer hinsicht macht mir das fasten teilweise mehr zu schaffen, als ich anfangs dachte: mir fehlt mein stück schokolade nach dem essen! ich nasche eh nicht viel, vor allem wenig süß, aber das eine stück fehlt doch gar sehr. ich hab gestern schon mit dem gedanken gespielt, mir ein stück schokolade zu erkaufen, sagen wir, durch ein wenig internetverzicht. oder fluchverzicht. da war die schokolade plötzlich nicht mehr so wichtig ;) außerdem hab ich bisweilen (nicht so oft wie befürchtet, aber in manchen situationen mehr als in anderen…) lust auf ein glas sekt oder ein bier.

aber ich kann stolz sagen: es läuft und die ersten 8 tage sind ja schon mal geschafft. bleiben ja nur noch…. VIERMAL SO VIEL!!

craftattack

langsam gehen mir die posttitel mit nähbezug aus ;)

seit einigen tagen hab hab ich (nebenbei) an diesem schätzchen gearbeitet: mal wieder ein großer beutel, der sich wunderbar für einen größeren einkauf beim bäcker oder in der pâtisserie des vertrauens eignen würde. oder einfach, um damit gut auszusehen.

beutel cupcakes 1

die farbe des beutels täuscht ein wenig, in natura ist sie weniger grau, dafür eher olivgrün. feincord, schön weich und stabil. innen ist der gleiche stoff wie der bei den griffen, längsgestreift pink-weiß.

hier noch eine detailaufnahme um zu zeigen, wie scheißaufwändig ich die cupcakes angebracht hab (deshalb hat es auch einige zeit gedauert):

beutel cupcakes 1 details

im großen und ganzen mal wieder ein teil, das ich am liebsten behalten würde. war aber von anfang an als geschenk gedacht. bin mal gespannt, wie sich die beschenkte bald freuen wird :)