heute sind’s genau drei wochen, die der mac und ich verheiratet sind. es wird wirklich zeit, dass ich hier zumindest ein paar zeilen darüber verlier. sonst hätte ich ein schlechtes gewissen, über andere (belanglosere) sachen zu bloggen, auf die ich aber grad lust hätte (und das kommt ja doch nicht so oft vor in letzter zeit). also her mit den hochzeitserinnerungen!
es war wunderschön. ich weiß nicht, ob es so war, wie ich es mir vorher vorgestellt hätte/hatte, aber ich würde nichts an ablauf, deko, elementen, größe, essen….ändern wollen. schon der standesamttag war so perfekt, obwohl wir uns gerade über den nicht wirklich gedanken gemacht hatten. irgendwie lief der bei uns immer unter “pflichtveranstaltung”, die irgendwie “über die bühne gebracht” werden musste. also haben wir zwei tage vorher erst nen tisch reserviert, wussten von paar leuten, die zum standesamt kommen wollten und hatten außer sekt, plätzchen und muffins (die meine mutter backen wollte) noch keinerlei zeittotschläger für die zeit zwischen ja-wort und kaffee&kuchen.
aber es wurde so perfekt wie kaum erhofft. svenschka stylte mich wunderhübsch und beruhigte meine nerven. der zeitplan war optimal. die fahrt mit dem bus in die stadt war spannend, da wir schon sehr nach hochzeit (oder zumindest nach extravagant) aussahen. der blumenstrauß, den ich ohne große vorstellung am markt bestellt hatte, war bildschön! okay, das rosinenbrötchen war genau an dem tag nicht so lecker, könnte aber auch an der nervosität gelegen haben. die zeremonie war richtig schön und auf keinen fall nur ein bürokratischer akt, das herzerl wurde ein wenig hüpfend und einige tränen flossen (bei mir nicht
).
draußen erwarteten uns dann ganz liebe freunde mit herzballons und natürlich ebensovielen fotoapparaten
brautpaarkekse, käseplätzchen, pizzamuffins, sekt, o-saft, das alles reichte, um stunden vor dem standesamt in der sonne zu verbringen und sich zu freuen. ganz große klasse! der kurze spaziergang durch die stadt (inklusive hollywood bzw. die kulissen der dreharbeiten zu den drei musketieren) war ganz reieznd, da uns wildfremde leute viel glück wünschten. ja, heiraten könnte durchaus süchtig machen.
der nachmittag und der abend wurden im café abseits verbracht, eigentlich eine notlösung (für keller war’s zu kalt), aber da wir uns dort zum ersten mal richtig unterhalten haben, kann das als ort des kennenlernens gelten und dann war’s neben sehr schön noch sehr romantisch. im großen und ganzen ein wundervoller tag mit freunden und familie!
ach nein, es fehlt noch der punkt, an dem der mac mich über die schwelle tragen wollte und wir von einem flur voller babyklamotten überrascht wurden
(und vorher schon von einem herzlichen glückwunsch-schild mit aktuellen fotos vom tag an der wohnungstür!). am besten gefällt mir der aspekt, dass wir monatelang überlegt haben, wie wir unsere wohnung am tag der feier gegen verwüstung schützen wollten und ganz vergessen haben, dass unser schlüssel seit zwei wochen noch bei den katzensittern war
gell, da hattet ihr echt glück
(dass der gatte mich in der folgenden [hochzeits]nacht zweimal wecken musste, weil ich laut mit den zähnen knirschte, hat sicher nix mit der hochzeit an sich zu tun
).
großartiger hochzeitstag. feier folgt