urlaub – tag 3
Posted on : 04-08-2009 | By : paule | In : leben mit mann, on tour, sensationen und andere katastrophen
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so, nach einem abwechslungsreichen wochenende in der alten heimat geht’s hier endlich weiter mit tag 3 des urlaubs. durch zufall sind wir auf die möglichkeit einer seilbahnauffahrt zum herzogstand gestoßen, nach der ein etwa einstündiger aufstieg zum gipfel möglich wäre (inkl. alm, brotzeit, gipfelkreuz, was halt so dazu gehört). also wurden wir vom bus durch die übelkeitserregenden serpentinen zwischen kochel- und walchensee zur seilbahnstation gekarrt und dort – ohne große wartezeit – in etwa 4min zum gipfel gebracht. zum glück ging es so schnell, so hatte ich nicht groß zeit, mir sorgen über sicherheit, knackende geräusche und schwindelerregende höhen bzw. tiefen zu machen.
oben angekommen entschädigte der blick auf den türkisblauen walchensee und die berge (inkl. schneebedeckter gipfel) für serpentinen und schwammige knie:
nach kurzer umrundung des ersten berges kam der bevorstehende aufstieg zum gipfelkreuz ins blickfeld, der im ersten moment doch ziemlich beeindruckend, einschüchternd und anstregend anmutete.
(links die alm, in der mitte der berg, wenn man draufklickt und es größer anschaut sieht man die – mal wieder – serpentinen den gipfel entgegen. links unten der kochelsee)
trotzdem ging es überraschend gut und schnell, war teilweise etwas rutschig und auf keinen fall so larifari-sonntagswanderungsmäßig. also steine, wurzeln, schotter, gegenverkehr, latschenkieferabgründe. aber toll, um mal wieder den kopf freizukriegen und die waden von ihrer anwesenheit zu überzeugen.
nach etwa ner stunde erwartete uns der gipfel mit kreuz und blick über das gesamte fünf-seen-land (warum das “land” heißt, wobei es doch gar kein land ist, weiß ich leider nicht
):
(seen gegen den uhrzeigersinn, vorne rechts angefangen: kochelsee, starnberger see, ammersee, riegsee, ganz links staffelsee)
mit dieser aussicht gab’s für uns verdiente brotzeit und von meiner seite das feste vorhaben, in naher zukunft weitere gipfel zu erklimmen (apropos “erklimmen”: diesen ohrwurm hatte ich ab dem moment, als der “gipfel” zum tagesordnungspunkt erklärt wurde… schön
). das hat mich alles sehr an meine kindheit erinnert, als wir mit der ganzen familie (inkl. oma und onkel-familie) in südtirol urlaub auf ner hütte gemacht haben. da gab’s auch tolle bergwanderungen, kuhweiden die überquert werden mussten, eiskalte grünblaue bergseen…hach!
nach der rückfahrt (inkl. wartezeit und pizza, diesmal mit mehr übelkeit weil voller magen) gönnten wir uns etwas faul-entspanntes rumliegen am campingplatz-strand sogar mit erst- und einmaligem besuch des sees. bei mir reichte es nur zum kurzen eintauchen (körper unter wasser, köpfchen in die höh), der mac schaffte sogar einige schwimmzüge. abends dann wieder sonnenuntergang und wunderbare stimmung:
in der darauf folgenden nacht schlug der sturm abermals zu, diesmal schlimmer als am ersten tag. das zelt wurde fast auf den boden gedrückt (mit uns dummerweise noch drin) und zwischen kurz vor drei und etwa halb sechs war an schlaf nicht zu denken. in diesen stunden reifte der entschluss, den urlaub um einen tag (bzw. eine angekündigte regennacht) zu verkürzen und am donnerstag mit bernried und dem museum der phantasie abzuschließen.
mitbringsel vom berg / vom urlaub: waden und nen schweinischen ohrensonnenbrand. noch ein grund, warum ich in dieser nacht extrem schlecht schlief!!
(tag 4 folgt in kürze, bietet aber außer museum und immensen bahnverspätungen nicht viel)








