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schmuckstück

Posted on : 30-03-2009 | By : paule | In : fundstücke, kunstvoll, weihnachten

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gestern in der maxi gesehen, gleich danach gegooglet und jetzt ganz oben auf meinem wunschzettel (bzw. dem “kleine schätze, die man nicht braucht, die aber unglaublich glücklich machen würden und einfach grandios extravagant sind-zettel”): der strick-fuchs von nina führer! wenn der (vor-)name mal kein zeichen ist ;)

also wenn mich jemand glücklich machen will und meine adresse braucht, nur her mit den anfragen!

mission: ohr frei

Posted on : 23-03-2009 | By : paule | In : heimelig, katzencontent, la famiglia, leben mit mann

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beim ersten tierarztbesuch und dem dazugehörigen obligatorischen generalcheck hat sich rausgestellt, dass unsere mädels ganz schön dreckig sind. also nicht generell, sie verbringen ja viel zeit am tag mit körperpflege, aber tief in den windungen des gehörgangs sah es wohl ziemlich düster aus. die braunen brocken, die der tierarzt zu tage förderte, bewiesen, was ich eigentlich gar nicht so genau wissen wollte: milbenbefall und sonstiger dreck. da dies mit einer einmaligen säuberung seitens des tiermedizinisch geschulten personals nicht getan war, wurden wir angehalten, dies doch gelegentlich täglich zuhause selbst vorzunehmen.

in der theorie und der praxis (im wahrsten sinne des wortes) sah das so aus: katze vorn und hinten festhalten, ohrmuschel aufziehen, flasche mit reinigungsflüssigkeit im ohr versenken, wasser marsch, ohr knautschen, mit q-tip bzw. in unserem fall mit tempo-über-finger drin rum stochern, von katze abwenden, loslassen, dem durch katzenkopfschütteln folgenden sprühregen ausweichen.

allabendlich sieht es beim mac und mir folgendermaßen aus: der mac sitzt mit nem handtuch überm schoß auf dem sofa, während ich erst der einen (meist ginger), dann der anderen katze quer durchs wohnzimmer bzw. der wohnung hinterher renne. schließlich wird die katze unter aufmunterndem zuflüstern auf den schoß gesetzt und versucht, alles bis auf den kopf ins handtuch zu wickeln. diese prozedur wird so lange wiederholt, bis auch wirklich keine pfote mehr vorne rausschaut. während der mac die katze mit armen und händen an körper und kopf festhält (meist schauen nur noch die ohren und vorn die nase raus), versuche ich, die krampfhaft am kopf angelegten ohren hochzuziehen, um zugang zum gehörgang zu finden. unter mehr oder weniger lautem gejammer und geknurre befördere ich den benötigten schwall wasser in die katze, woraufhin der mac versucht, das ohr zu knautschen. in zwei von drei fällen gelingt es der katze (meist pepper) jedoch an dieser stelle, sich seinem griff zu entwinden und das wasser mittels kräftigem kopfschleudern zentrifugal aus dem ohr zu befördern. da wir damit meist nicht gerechnet haben, kriegen wir die volle ladung ins gesicht. je nach katzen- und menschenstimmung gibts daraufhin noch ne ladung wasser ins ohr, manchmal wird aber nur der rest flüssigkeit eingeknautscht. sind beide ohren eingeweicht (wir und der katzenkopf außen meist mit), wird versucht, den dreck noch per tempo und finger zu entfernen. währenddessen besorge ich ne belohnungskatzenbifi und rede der zweiten katze gut zu, die ja noch dran ist und genau weiß, was ihr blüht. nach dem tempo-putz-teil darf die katze aus dem handtuch und schüttelt sich abermals kräftig, womit wir aber meist gerechnet haben und uns rechtzeitig abwenden konnten. wenn ginger abgefertigt ist und ihr stück bifi wie ne tote maus über den holzboden jagt, beginnt das größere drama mit pepper (mehr kampf, mehr gejaule, mehr geschüttel). während wir allerdings mit pepper beschäftigt sind, setzt bei ginger der kalte bifi-entzug ein: jeder finger ist eine potentielle wurst und muss mit krallen und zähnen erlegt werden, was die reinigungsprozedur bei pepper nicht einfacher macht (v.a. wenn hinter uns an der sofarückenlehne eine katze wie eine fledermaus hängt und mit riesengroßen schwarzen augen und gesträubten haaren “wuuuuurst” zu hecheln scheint).

und erst wenn jedes katzenohr gesäubert ist und jedes stück wurst verschlungen wurde, dann fallen der mac und ich erschöpft ins bett und harren der dinge, die der nächste abend bringt.

willkommen (zurück) im club

Posted on : 21-03-2009 | By : paule | In : bildung, lesestoff, paules welt

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tja, sie haben mich also wieder rumgekriegt. ich war vor jaaahren schon mal mitglied, für jaaahre auch (sogar goldkartenmitglied, jaha!), allerdings seit einigen jahren nicht mehr. ich hab den absprung geschafft, war clean, auch wenn ich deren angebot trotzdem aus dem augenwinkel immer weiter beobachtet hab. und glücklich war ich darüber auch ziemlich.

aber fünf büchern für 0* euronen konnte ich einfach nicht widerstehen. zumal die tinten-trilogie von cornelia funke mich anderweitig 66 euro gekostet hätte, die hörbücher “wer bin ich undsoweiterundsofort” von precht sowie “die vermessung der welt” von kehlmann wären auch keine schnäppchen gewesen. abgesehen davon, dass ich von hörbüchern bisher abstand genommen hab, weil ich da konzentrationsschwächen aufweise und nach ner halben stunde schon nicht mehr weiß, worum es geht (multitaskingfähigkeit wird zum zwang). aber ich hoffe, die busfahrt nach wien wird sich als gute gelegenheit erweisen, den reiz von hörbüchern zu erkennen.

und ich finde, aufgrund meines hohen bücherkonsums ist es jetzt mal zeit für die kategorie “lesestoff”.

 

*lediglich 1 euro je buch für den versand. achja, und n taschenset (natürlich hochwertig ;) ) krieg ich auch dazu. noch was, was rumsteht.

wipe out! – heul nicht, schalt aus

Posted on : 17-03-2009 | By : paule | In : fernsehen, sensationen und andere katastrophen

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menschen hechten für wenig geld und noch weniger ruhm über glitschige stufen, lassen sich von der punching wall in den matsch stoßen, versuchen, über große rote weiche bälle über’s wasser zu laufen, was natürlich misslingt und zu lustigen abstürzen führt. wo hab ich das nur schon mal gesehen… es kann schon locker 9 jahre her sein… klar, das ganze hieß / heißt takeshi’s castle und war damals innovativ, bescheuert aber lustig und bot mit unzähligen verschiedenen spielen einfach unglaubliche abwechslung und unterhaltsame nachmittage.

beim ungenierten und eingeschrumpften prosieben-klon ist dem nicht der fall. es läuft jedesmal nur ein einzelner teilnehmer über den parcours, übereinander purzelnde japaner sind damit ausgeschlossen (oder deutsche, die schreien aber nicht so schön wenn sie nass werden ;-) ) das ganze wird krampflustig kommentiert von einem bekannten sportmoderator und einem bekannten raab-event-moderator (und moderiert von einer mir unbekannten blondine, diesmal nicht sonja krauss), was es aber nicht besser macht. wenn man aus welchen gründen auch immer nicht monk-, house-, und psych-addicted ist, ist der dienstagabend seit langem bereits ein fernsehsorgenkind (außer, man ist sat1-fernsehfilm-fan und gibt sich gerade die simone-thomalla-best-of-wochen). aber wipe out hat man dann doch nicht verdient, stattdessen könnte man mal wieder den kühlschrank auswischen.

nach “schlag den star” schon der zweite prosieben-fehlschlag innerhalb nur einer woche (ich bin gnädig und zähle die wok-wm aufgrund ihres kultstatus nicht dazu). bleibt mir nur festzustellen: “du bist werner hansch”, “du bist matthias opdenhövel” und ich bin raus.

schlag die langeweile

Posted on : 14-03-2009 | By : paule | In : fernsehen, sensationen und andere katastrophen

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die samstagabendshow “schlag den raab” ist (fast) jedes mal wieder ein langes aber auch ein spannendes und lustiges, v.a. aber ein langes, laaaanges vergnügen. sagte ich schon lang? unbestritten hat sich stefan raab aber damit neben seiner show “tv total” (die diese woche 10jähriges feierte) und natürlich der wok-wm ein granitenes denkmal gesetzt, schlägt er doch locker showgrößen wie thomas gottschalk mit “wetten, dass…?” um längen an kurzweil und innovation. das format von “schlag den raab”, in dem jeden monat durchtrainierte tiere extremsport- und fitnessfreaks sich mit “dem raab” um mindestens 500.000 euro schlagen, wurde inzwischen sogar schon in 14 länder, u.a. nach england, exportiert – sowas kannte das deutsche showfernsehen der letzten jahre ja eigentlich eher andersrum, denke man an nur “wer wird millionär”, das “dschungelcamp” oder “dsds”. da den briten aber anscheinend eine person vom schlage “raab” fehlte, wurde die show dahingehend umgewandelt, dass jede woche ein anderer “star” geschlagen werden muss, um an 50.000 pfund zu kommen.
“keine schlechte idee für eine wöchentliche freitagsabendshow”, muss sich da wohl “der raab” gedacht haben. und eh man sich versieht startete heute, keine woche nach der letzten wok-wm (die nebenbei bemerkt für mich nichts mehr ihrer ursprünglichen faszination und ihres witzes hat) “schlag den star” mit sportstar supersportler weltmeister exfußballer stefan effenberg. ich vermute, die 50.000 euro preisgeld hat “der effenberg” freiwillig aus der portokasse gezahlt, damit er (inklusive claudia strunz effenberg) mal wieder ohne skandal, ehebruch, stinkefingerrevival im fernsehen auftreten kann.

die show an sich kann man getrost unter “netter versuch, nächsten freitag schau ich wieder den jauch” abhaken, bot es doch ein nicht-mal-best-of bereits bekannter duelle aus “schlag den raab”, diesmal jedoch in der light-version. keine stundenlange kandidaten-kür zu beginn, nur ein auto zu gewinnen statt derer drei und die spiele beschränkten sich bis auf eine ausnahme auf das studio – von jetski-piste und bmx-bahn keine spur (dafür auch weniger werbepausen, die ein 10min helikopterflug zum fluss ja zwangsläufig erforderlich machte). leider waren die spiele durch die bank sehr sportlastig – von handball über bowling, minigolf bis badminton und bierkastenhochstapeln – was den eindruck erweckte, man wollte herrn effenberg eine reelle chance bieten, seinen einsatz zurückzugewinnen. als zuschauer langweilt mich sowas leider nach der dritten runde und ich sehne mich nach gehirnjogging à la jauch oder zumindest den “schlag den raab” quizs quizzen rätseln zu plattencovers, googleanfragen oder geographischer lage bestimmter sehenswürdigkeiten. alles besser als semiprominenz und glatzköpfiges fitnesstier beim würfeln beobachten und im hintergrund frank “buschi” buschmanns nervtötende versuche hören zu müssen, aus effenberg noch den bad boy rauszukitzeln, der er seit 1994 und dem stinkefingerskandal nicht mehr ist. raab, bleib bei den großen samstagabendshowevents und versuch’s nicht ne nummer kleiner.