1
nach den versionen WG1.0 bis WG3.0 (über 2.0, 2.1, 2.2 und 2.3, die teilweise nur kurz und mit mäßigem erfolg liefen) bin ich am wochenende endgültig zu einer neuen anwendung gewechselt: zusammenleben 1.0. schön spießig, und so kann’s gern bleiben
nach den versionen WG1.0 bis WG3.0 (über 2.0, 2.1, 2.2 und 2.3, die teilweise nur kurz und mit mäßigem erfolg liefen) bin ich am wochenende endgültig zu einer neuen anwendung gewechselt: zusammenleben 1.0. schön spießig, und so kann’s gern bleiben
während sich hier emma und kirsten die orkanklinke in die orkanhand geben und der nächste wintereinbruch wohl schon vor der tür steht, gönnen der eine und ich uns einen verdienten (kurz-)urlaub in südlichen gefilden, bevor es in der woche nach ostern in die heiße phase des umzugs (bzw. der umzüge und umdekorieraktionen) geht. nach zwischenstops bei meiner famiglia und in stuttgart (mein erstes lacrosse-spiel [als zuschauerin natürlich]! ich bin ja scho gespannt. vielleicht sollte ich das pimmelhütchen mitnehmen, das hatte ja auch schon viel spaß beim unicup!) sind wir moing abend irgendwann mal am lago maggiore. und trotz hausarbeit-schreibens und für-die-mündlichen-lernens wird’s hoffentlich sicher eine entspannende woche in trauter zweisamkeit. generalprobe quasi
ich hab heut die letzte klausur meines lebens (okay, mindestens meines studiums) hinter mich gebracht. so richtig groß fühlt es sich noch nicht an (ich hatte grad vielmehr ein schlechtes gewissen, den fernseher anzumachen anstatt irgendeinen ordner mit irgendwelchen texten vor mir auszubreiten) aber es war schon ne gewisse erleichterung, nach zwei von vier stunden (ich bin halt schnell) vom volkspark durch die frühjahrssonne heimzulaufen. schön schön.
was ich etz mach, wo ich mit den klausuren durch bin? meiner mama bei irgendwas mit text, bild und computer helfen, meiner chefin bei irgendwas mit bild, scanner und computer helfen, mir selbst literatur für den urlaub besorgen (neben harry potter wird das irgendwas mit politik und den bereits gelernten volkskundethemen sein), sämtliche einladungen in neue wohnungen annehmen und nach zu ikea fahren und unnützes wichtiges zeuch kaufen. und mich für die ganze unterstützung, aufbauarbeiten, geduld etc. revanchieren. naja, und für die mündlichen im april lernen. aber das is die kür
“wenn irgendwann mal der wald hinterm haus weg ist, dann bauen wir da ne terasse hin, damit wir den sonnenuntergang genießen können. aber das kann noch dauern, vielleicht bin ich bis dahin in rente und hab zeit…” (so mein papa letztes jahr)
danke, emma
nachdem wir im letzten jahr kyrill und die überschwemmung frankens glimpflich überstanden haben, bekam ich grad die hiobsbotschaft von meiner mama, dass wir nen baum auf’s dach bekommen hätten. wir wohnen direkt am wald und nach wiebke und lothar in den 90ern, die uns auch gnädig verschonten, wurde jetzt also mit emma der lang gefürchtete worst case wirklichkeit. zum glück handelt es sich wohl “nur” um einen ast, der einen ziegel weggeschubst, sich durch dämmwolle und folie gebohrt und drei holzbretter der innenverschalung weggestoßen hat. also nicht, wie in meiner spontaneingebung, baum quer aufs dach, dachfirst zerborsten und baum im treppenhaus. puh. und zum glück auch nicht wie im ständigen alptraum meiner mama, von einem baum/ast im schlaf ins bett gespießt zu werden. das schlafzimmer ist zum wald hin und direkt unterm dach… ich denke, nachdem grad eh lustiger zimmerwechsel im hause p. ansteht wird als nächstes das verbleibende kinderzimmer (waldabgewandt) zum elternschlafzimmer werden. sobald ich fotos geschickt bekomme, werd ich die hier veröffentlichen
katastrophenjournalismus, damit hätt ich ne neue kategorie!
ich hoffe, es gibt sonst keine schäden in der blogosphäre zu beklagen. (und ärgerlich, nach diesem vorfall muss ich mir wohl nen anderen kindernamensfavoriten überlegen
männo…)
update 12:00 uhr: high noon showdown vor unserem haus! feuerwehreinsatzwagen schraubt die drehleiter inklusive kollegen am nachbarhaus empor (beweisbild a). durch wagemutigen einsatz aus dem offenen fenster hängend (bei windstärke 10 – mindestens!) konnte ich erkennen, dass im vorgarten des nachbarhauses ein ziegel lag (beweisbild b). mein detektivisch-journalistischer spürsinn sagt mir, dass die engel in rot weiteres unheil in form sicherer menschenopfer mit ihrem heldenhaften einsatz verhindert haben. bravo! (der alte mann am balkon war sicher unermesslich dankbar, dass er jetzt wieder ohne todesängste sein haus verlassen kann.)

beweisbild a

beweisbild b (im roten kreis: das corpus delicti!)
update 13:00 uhr: etz kamen grad die tatortfotos von daheim.

baumconvention aufm dach

blick in den wald (hoffentlich gehts dem gemüsebeet gut!)

noch mal von der anderen seite (hat die andere doppelhaushälfte da überhaupt was abbekommen??)

da kommt der baum durchs dach. hätt wirklich schlimmer ausgehen können!