Computerlogbuch aus dem Sommerloch, Sternzeit 280717

Computerlogbuch aus dem Sommerloch, Sternzeit 280717. Wir befinden uns den ersten Tag in diesem großenteils einsamen Quadranten und die Crew muss sich erst an diese neue Situation gewöhnen. Die erste Nacht war dementsprechend unruhig. Ein Crewmitglied wies leider ein Leck im Flüssigkeitstank auf, ein zweites war nach einem vermutlichen Kontakt mit einer fremden Macht leicht traumatisiert und so befand sich die Crew die halbe Nacht gemeinsam in der  engen Kapitänskajüte.

Der weiße Hai in Ponyville, oder: was tun bei Geschwisterstreit?

Wenn Babies mobil werden, greifen lernen, sich gezielt mit Gegenständen beschäftigen, ist es unvermeidlich, dass sie – sofern ihre Eltern soziale Kontake zu Freunden oder Spielgruppen pflegen – dabei auf andere Kinder stoßen. Anfangs ist das „zusammen spielen“ eher ein „nebeneinanderher agieren“ – und sollte nicht gerade ein O-Ball brutal von zarten Babyhänden aus anderen zarten Babyhänden gerissen werden, kommt es hier noch vergleichsweise selten zu tränenreichen Szenen.  Ich habe die Erfahrung gemacht, dass kleine Kinder am Anfang recht unbeeindruckt sind, wenn ihnen Spielzeug entwendet wird – das Verständnis von „Besitz“ bzw. „Eigentum“ wird ja erst später im kindlichen Hirn verankert, erst dann lernen sie auch, zu teilen.* Wenn die Kinder aber älter werden, kommt man früher oder später in die unangenehme Situation, dass sich das eigene Kind z.B. auf dem Spielplatz Kindern ähnlichen Alters nähert und mit diesen WIRKLICH interagieren will/muss: der bei Eltern gefürchtete „Förmchen-Streit“ ist unausweichlich. Und schon kommt man in die unangenehme Situation, sich zu fragen: wie schlichte ich den Streit um DAS rote Förmchen? Verwandle ich mich in die „petrolfarbene Paule“, die Rächerin meines irritierten oder gar traurigen Kindes, und entreiße dem fremden Kind das ersehnte Plastikteil? Preise ich meinem Kind das blaue Förmchen als das VIEL TOLLERE Förmchen an, diplomatisiere ich herum, auf dass beide Kinder nacheinander mit dem roten Förmchen spielen – oder besser noch: zusammen? Oder wage ich es, einem (mehr oder weniger) fremden Kind freundlich zu sagen, dass mein Kind gerade im Besitz des Förmchens war, dass es vielleicht sogar unser Eigentum ist? (Und würde es das Kind überhaupt schon verstehen, siehe oben, oder mit einem Lippenpups antworten?) Oder halte ich mich ganz raus? Proste der anderen Mutter relaxed mit einem Caffé Latte zu?

Jahresrückblick 2016

Irgendwie hab ich schon seit Jahren nicht mehr wirklich Lust auf dieses Stöckchen, aber wenn man schon sooo lange dabei ist (die vergangenen Jahre findet Ihr hier beim letzten Jahr verlinkt, ich bin inzwischen einfach mal zu faul) dann kommt man aus der Nummer nicht mehr so leicht raus. Und weil mir nix besseres einfällt, weil Winnetou 3 laaaaahm ist, weil ich keine Lust auf einen langwierigen Rückblick in Fließtext… naja, vielleicht im neuen Jahr. Wüsste jemand einen besseren Rückblick?

Kleinege Pony und Boobadoool

Die bezaubernde Fini schaut auch fern, ich glaube, das hab ich mal nebenbei erwähnt 😉 Manchmal mehr, manchmal weniger, oft mit uns zusammen (bzw. wir mit ihr zusammen) und sie weiß auch ganz genau, was ihr gefällt – und was nicht.
Fußball z.B. gefällt ihr nicht. Wirr hatten ja im Sommer die EM, hab ich gehört. Ja, gehört, denn anschauen? Fehlanzeige, denn: „Das ist was für große Kinder, ich bin ein kleines Mädchen!“ Wisster Bescheid.
Basketball ebenso, schadepopade.

Kind spricht – Hummibällchi und Einhörnchen

Seit ich denken kann, erzählen meine Eltern über mich (neben vielen anderen natürlich) die Geschichte, wie ich mit 2 oder 3 mal meinte: „Gell, Mama, ich kann schon richtig gut mitreden!“ Denn ich habe sooo viel geredet. Ach, hätte ich viel geredet! Den ganzen Tag. Ohren blutig, quasi. Tagaus, tagein. Die kleine paule redet. Erzählt. Schwadroniert, auch mal mit seltsamer Wortwahl („keine Angst, meine Teuerste…“), auf jeden Fall: viel.