Backe Backe Kuchen

Foto 16.01.15 17 12 20

Der weihnachtliche Plätzchen-, Lebkuchen-, Keks- & Kleinzeugbackmarathon liegt schon wieder einige Wochen zurück – höchste Zeit also, mal wieder was zu backen! Und obwohl man dafür eigentlich keinen besonderen Anlass bräuchte, bietet sich bei uns der bevorstehende Geburstagsmonat Februar an. Zu einem Geburtstag gehört ein Geburtstagskuchen und den hab ich mir in den letzten Jahren ohnehin meist selbst gebacken. Und auch wenn Torten und Kleingebäck oft wundervoll bunt und verziert daher kommen: ein klassischer Geburtstagskuchen ist für mich ein Rührkuchen.

Raus aus der Komfortzone

Die wohl häufigste Art von Alpträumen, die mich immer wieder plagen, handelt davon, dass ich in Kürze verreisen muss (Exkursion/Urlaub/sonstiges) und noch nicht gepackt habe. Und dann finde ich nix, meine wichtigsten Klamotten sind nicht da oder nicht gewaschen, der Zug fährt bald ab und ich brauche immer länger, die Mitfahrer drängen währendessen. Irgendwas oder irgendjemand hält mich mit Kleinkram auf, ach, zum Drogeriemarkt müsst ich auch noch, es ist zum Haareraufen und die Zeit läuft. Und dann wache ich fix und fertig auf und bin froh, dass ich nicht wegfahren muss. Zumindest nicht spontan.

Jahresrückblick 2014

Und Wusch! Schon ist Januar. Frohes neues Jahr euch lieben, treuen Bloglesern, auch wenn ich mich in den letzten Wochen sehr rar gemacht habe… Aber, auch wenn ich im letzten Blogpost eine gewisse Müdigkeit angedeutet habe, so geistern doch schon wieder 2-3 Beiträge in meinem Kopf rum. Gibt doch so einiges, was erwähnt werden könnte und gerade Weihnachten/Silvester/Neujahr boten mit den vielen Familienbesuchen und Freundestreffen soviel an Eindrücken und Schönem, dass doch der eine oder andere Post rausspringen sollte.

Blogmüdigkeit

Alle paar Jahre wieder überkommt sie mich: diese bleierne, schwere, schier unüberwindbare Blogmüdigkeit. Sie schleicht sich so langsam und fast unbemerkt ein, wenn man eigentlich ein nettes Thema zu beschreiben hätte, das dann aber doch lieber aufschiebt weil irgendwas anderes gerade reizvoller ist. Das geht paar Wochen gut, doch dann bemerkt man, dass, wenn man den Blog weiterhin tagebuchmäßig chronologisch führen wollte, vor dem aktuellsten Beitrag noch mehrere “was bisher geschah”-Beiträge stünden. Und die scheinen so unbezwingbar, dass man den Editor lieber gleich wieder schließt und alles verdrängt. Es kommen sicher wieder bessere Zeiten und dann hat man Zeit und Lust und ne flotte Schreibe – aber manchmal ist das eben nicht der Fall. Und dann kommen noch Themen dazu, über die man überhaupt nicht schreiben will weil sie einen so unfassbar traurig machen, auch nach Wochen, und weil man die Gedanken daran am liebsten so tief und eingepuckt in einem selbst versteckt hält, dass die richtigen Worte sowieso fehlen würden und man vermutlich vor Tränen den Bildschirm nicht sehen könnte. Aber verschwiegen werden sollte das auch nicht, weil ja Tagebuch und auf jeden Fall wichtiger Teil des Lebens. Und plötzlich ist da dieser Berg an Geschehenem, Schönem wie Traurigem und Großem wie Kleinem, auf jedem Fall Wichtigem, dass man plötzlich mit dem Gedanken spielt, den Blog einfach still zu legen. So wie er jetzt ist. Nur, damit man sich nicht mit all dem beschäftigen muss.