Umzog’n is!

Oh du liebe Güte geht so ein Umzug an die Substanz. Klar, umziehen generell ist anstrengend, aber meine bisherigen Umzüge innerhalb einer Stadt, eines Stadtteils und quasi nur mal um den Block waren ein Zuckerschlecken gegen diesen Umzug nach Bullerbü. Klar, vor zwei Jahren war ich ziemlich schwanger und es war ziemlich heiß, aber trotzdem konnte man “mal eben” paar Sachen in die neue Wohnung bringen, mal ne Stunde putzen und dann doch wieder entspannt auf dem neuen Balkon abhängen, bevor es zurück in die alte Wohnung ging.
Aber mit Kleinkind und 20min Fahrt zwischen beiden Wohnsitzen ist das doch eine andere Hausnummer. So ein Kind soll schließlich auch einen mehr oder weniger geregelten Tagesablauf haben, nicht nur bei den Großeltern sein, trotzdem aber auch mal das neue Haus im Renovierungsvorgang sehen dürfen (bzw. zum Grillen, Brotzeiten und Spielen raus können), raus aus dem Kistenchaos in der Wohnung können, und den Papa nicht nur morgens beim Aufbruch zum Renovieren sehen dürfen. Und schon wird das ganze ein Koordinierungsakt, der sämtliche Kräfte raubt: Wann wir heute wo was gegessen, wann bringen wir die bezaubernde Fini wieder in die Wohnung, brauchen wir den Schlafsack schon für’s Auto, werd ich vor der Wohnung abends noch einen Parkplatz finden oder muss ich das schlafende, schwitzende Baby im Schlafsack durch die ganze Siedlung schleppen, wo sind Sonnencreme/-Hut, bestimmte Kleidungsstücke, Kinderwagen und Zubehör?
Ich muss zugeben, dass in den Tagen vor dem eigentlichen Umzug (also alle Möbel rüber, Kisten waren ja schon nach und nach mitgenommen worden) mein Körper zu erschöpft für Freude war. Mir war schon klar, dass da jetzt was Tolles auf uns zu käme, aber großen Enthusiasmus konnte ich nicht mehr fühlen. Zum Glück war ich auch zu platt für Angstattacken und große Zweifel ;-)

Auf dem Weg ins #Eigenheim2015

Au, Aua, Ah, Oooooh, Autsch. Rücken, Oberschenkel, Füße, Waden (ich hab Waden?!), nochmal Rücken, Schultern, Arme… Seit wir vor knapp 3 Wochen den Schlüssel für unser personal Bullerbü bekommen haben, waren wir recht häufig dort, um zu renovieren, was das Zeug hält. Ich hab mir extra eine Woche Urlaub gegönnt, um mich mal richtig erholen zu können mal stundenlang die riesengroße Küche mit den zig Schubladen zu putzen, während ich gleichzeitig versuche, auf die quietschfidele und mopsmobile Eineinhalbjährige aufzupassen, die natürlich sehr begeistert von viel Platz, viel Draußen und vielen Treppenstufen ist. Zum Glück haben meine Mama und eine liebe Freundin zeitweise auf die bezaubernde Fini aufgepasst, sonst wär ich zu nix gekommen. (Und zum Glück haben beide nach ein paar Stunden Kleinkindbespaßung dann auch schon Auflösungserscheiungen gezeigt, sonst hätte ich schon arg an meiner Belastbarkeit gezweifelt. Nicht zu unterschätzen, auch wenn es “nur” nach Aufpassen, Spielen und Hinterherlaufen aussieht!)

Lange Pause, oder: Bullerbü is calling

Liebes Tagebuch,

zu lange schon ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Dabei ist in den letzten drölfzig Wochen so viel passiert! Tagsüber schreiben, während die bezaubernde Fini um mich rum und über mich drüber wuselt, ist ein Ding der Unmöglichkeit und die wenigen Stunden, nachdem sie im Bett ist, vergehen doch zu schnell. Und meine paar freien Minuten tagsüber abends verbringe ich zur Zeit lieber mit Häkeln oder Nähen, denn im Familien- und Bekanntenkreis stehen in diesen Tagen einige Geburten an, die ja alle liebevoll beschenkt werden wollen. Dazu kommt, dass wir aktuell noch keine Kinderbetreuung haben und ich so entweder im Büro bin oder eben die bezaubernde Fini bespaße. Oder schlafe. Gefühlt zumindest.

Backe Backe Kuchen

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Der weihnachtliche Plätzchen-, Lebkuchen-, Keks- & Kleinzeugbackmarathon liegt schon wieder einige Wochen zurück – höchste Zeit also, mal wieder was zu backen! Und obwohl man dafür eigentlich keinen besonderen Anlass bräuchte, bietet sich bei uns der bevorstehende Geburstagsmonat Februar an. Zu einem Geburtstag gehört ein Geburtstagskuchen und den hab ich mir in den letzten Jahren ohnehin meist selbst gebacken. Und auch wenn Torten und Kleingebäck oft wundervoll bunt und verziert daher kommen: ein klassischer Geburtstagskuchen ist für mich ein Rührkuchen.