Auf dem Weg ins #Eigenheim2015

Au, Aua, Ah, Oooooh, Autsch. Rücken, Oberschenkel, Füße, Waden (ich hab Waden?!), nochmal Rücken, Schultern, Arme… Seit wir vor knapp 3 Wochen den Schlüssel für unser personal Bullerbü bekommen haben, waren wir recht häufig dort, um zu renovieren, was das Zeug hält. Ich hab mir extra eine Woche Urlaub gegönnt, um mich mal richtig erholen zu können mal stundenlang die riesengroße Küche mit den zig Schubladen zu putzen, während ich gleichzeitig versuche, auf die quietschfidele und mopsmobile Eineinhalbjährige aufzupassen, die natürlich sehr begeistert von viel Platz, viel Draußen und vielen Treppenstufen ist. Zum Glück haben meine Mama und eine liebe Freundin zeitweise auf die bezaubernde Fini aufgepasst, sonst wär ich zu nix gekommen. (Und zum Glück haben beide nach ein paar Stunden Kleinkindbespaßung dann auch schon Auflösungserscheiungen gezeigt, sonst hätte ich schon arg an meiner Belastbarkeit gezweifelt. Nicht zu unterschätzen, auch wenn es “nur” nach Aufpassen, Spielen und Hinterherlaufen aussieht!)

Lange Pause, oder: Bullerbü is calling

Liebes Tagebuch,

zu lange schon ist es her, dass ich hier etwas geschrieben habe. Dabei ist in den letzten drölfzig Wochen so viel passiert! Tagsüber schreiben, während die bezaubernde Fini um mich rum und über mich drüber wuselt, ist ein Ding der Unmöglichkeit und die wenigen Stunden, nachdem sie im Bett ist, vergehen doch zu schnell. Und meine paar freien Minuten tagsüber abends verbringe ich zur Zeit lieber mit Häkeln oder Nähen, denn im Familien- und Bekanntenkreis stehen in diesen Tagen einige Geburten an, die ja alle liebevoll beschenkt werden wollen. Dazu kommt, dass wir aktuell noch keine Kinderbetreuung haben und ich so entweder im Büro bin oder eben die bezaubernde Fini bespaße. Oder schlafe. Gefühlt zumindest.

Backe Backe Kuchen

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Der weihnachtliche Plätzchen-, Lebkuchen-, Keks- & Kleinzeugbackmarathon liegt schon wieder einige Wochen zurück – höchste Zeit also, mal wieder was zu backen! Und obwohl man dafür eigentlich keinen besonderen Anlass bräuchte, bietet sich bei uns der bevorstehende Geburstagsmonat Februar an. Zu einem Geburtstag gehört ein Geburtstagskuchen und den hab ich mir in den letzten Jahren ohnehin meist selbst gebacken. Und auch wenn Torten und Kleingebäck oft wundervoll bunt und verziert daher kommen: ein klassischer Geburtstagskuchen ist für mich ein Rührkuchen.

Raus aus der Komfortzone

Die wohl häufigste Art von Alpträumen, die mich immer wieder plagen, handelt davon, dass ich in Kürze verreisen muss (Exkursion/Urlaub/sonstiges) und noch nicht gepackt habe. Und dann finde ich nix, meine wichtigsten Klamotten sind nicht da oder nicht gewaschen, der Zug fährt bald ab und ich brauche immer länger, die Mitfahrer drängen währendessen. Irgendwas oder irgendjemand hält mich mit Kleinkram auf, ach, zum Drogeriemarkt müsst ich auch noch, es ist zum Haareraufen und die Zeit läuft. Und dann wache ich fix und fertig auf und bin froh, dass ich nicht wegfahren muss. Zumindest nicht spontan.