Pizza-Muffins

Es gibt so Tage, an denen MUSS ich backen. Weil die Cookies alle sind. Und die Bananen überreif. Und kein Frühstück für morgen in Sicht. Und seit wann ist die Sojamilch eigentlich schon offen? So kamen wir heute in den Genuss eines frischen Bananenbrots (okay, “werden… kommen” müsste es richtig heißen, denn irgendwie wurde es doch erst zu spät fertig und dafür muss jetzt der eigentlich geplante Zwiebelkuchen weichen) und weil dann immer noch Sojamilch übrig war, ich aber nicht zweierlei Süßes backen wollte, hab ich mit Pizza-Muffins experimentiert.

Als Grundrezept hab ich mein (immer mehr) nonplusultra Rezept für vegane Muffins genommen und einfach mal ausprobiert, was passiert, wenn man Zucker und Beeren weglässt und stattdessen pizzamäßige Zutaten dazu gibt. Und siehe da, das geht hervorragen (wenn es auch in unserem Fall nicht mehr vegan ist). Und wie es immer so ist, wenn man mit einem Rest von irgendwas anfängt und dann ein Rezept anpassen muss, die Zutatenmengen sind ein bisschen nach Gefühl.

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Rezept für 12 Pizza-Muffins

  • 230g Mehl
  • 20g Speisestärke
  • 3/4 Pck Backpulver
  • 1 TL Salz
  • 75ml Rapsöl
  • 300ml Sojadrink
  • 2 gehäufte EL Tomatenmark
  • 1 EL getr. Oregano, 1 EL getr. Basilikum und 1 TL getr. Rosmarin (oder einfach 2 EL Pizzagewürz)
  • 1/2 TL Pfeffer
  • nach Belieben Knoblauch- und/oder Zwiebelpulver (oder 1 Zehe frischen Knoblauch gepresst)
  • das hier waren meine Pizzazutaten: eingelegte Tomatenpaprika in Stückchen, ca. 40g Reibekäse, ca. 40g zerbröckelter Feta.
    Andere Möglichkeiten wären Mais, Pepperoni, Champignons, getrocknete Tomaten, veganer Käse, Veggie-Salami…

Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Speisestärke, Backpulver, Salz und Gewürze vermischen. Öl, Sojadrink verquirlen, Tomatenmark unterrühren, zu den trockenen Zutaten geben. Alles gut mit dem Schneebesen verrühren. Käse und Paprika unterrühren.
Muffinblech mit 12 Papierförmchen auslegen. Teig gleichmäßig verteilen und etwa 25min backen.

(Nicht ärgern, wenn die Muffins an den Papierförmchen haften. Dafür hab ich noch keine Lösung gefunden. Deshalb sind die Papierförmchen auch ziemlich unerlässlich bei Pizzamuffins Zwinkerndes Smiley)

Brief 8 Monate zurück an mein Ich im Babyblues

Liebes jüngeres Ich,

Du hast vor ein paar Tagen ein wunderbares Mädchen auf die Welt gebracht und trotzdem weinst Du fast den ganzen Tag und hast das Gefühl, Dich gar nicht richtig freuen zu können. Das macht Dir natürlich noch größere Angst, das Gespenst der Wochenbettdepression fliegt über Dir und von allen Seiten hörst Du nur, dass das die schönste Zeit überhaupt gerade sei und Du das genießen müssest.

Mach Dir keine Sorgen! Du wirst dieses zauberhafte Mädchen schon bald so sehr lieben, wie Du es nicht für möglich gehalten hast. Sie ist so pflegeleicht, wie Du es nicht zu wünschen gewagt hast und hat das bezauberndste und freundlichste Wesen, das Du jemals erlebt hast. Außerdem hat sie bis weit in den 9. Monat noch keinerlei Erkrankung durchmachen müssen, ist robust, pumperl gesund, super entwickelt und gedeiht täglich mehr. Und dieses Lachen!

Aus meiner Erfahrung heraus kann ich Dir folgende Ratschläge geben:

  • Frag Deine Hebamme! Wann immer Du irgendwelche Fragen, Zweifel oder Sorgen hast, frag Deine Hebamme! Nichts ist so beruhigend.
  • Don’t fucking google it! Was auch immer: Ernährungstipps, Ernährungsverbote, Symptome, Supermütterratschläge… NEIN! Im Zweifelsfall immer die Hebamme fragen. Eine Frage – eine Antwort. Keine fünf.
  • Der Online-Clan ist nicht zu unterschätzen. Mach Dir kein schlechtes Gewissen, wenn das iPhone (d)ein wichtigstes Utensil wird. Du wirst so schnell positive Reaktionen auf ein ausgeschüttetes Herz bekommen, das ist unbezahlbar.
  • Trau Dich, “nein” zu sagen. Niemand hat einen Anspruch auf Besuchszeit, wenn Du das grad nicht willst. Aber es tut Dir gut, abgelenkt zu sein.
  • Mach Dir keinen Kopf wegen des Lieblingsmanns. Er nimmt Dich in den Arm und trocknet Deine Tränen, wann immer sie Dich mal wieder überwältigen. Auch wenn Du Dich gerade wie eine riesen Belastung fühlst: er liebt Dich. Und das tut er auch in 8 Monaten noch. Ihr seid jetzt Eltern. Das ist härter, als Ihr Euch das gedacht habt, es verlangt Euch mehr Arbeit und Kooperation ab, Ihr verliert Euch manchmal als Paar aus den Augen, aber es schweißt unglaublich zusammen und Ihr arbeitet konstant daran. Ihr seid jetzt Eltern. Das ist schöner, als Ihr Euch das gedacht habt. Das ist Euch immer bewusst und gerade deshalb arbeitet Ihr an Euch, auch wenn es manchmal noch zusätzlich anstrengend ist. Aber Ihr liebt Euch. Und Euer Mädchen. Und das ist alles wert.
  • Ja, sie nimmt anfangs nicht so zu, wie sich der Doc das wünscht. Ja, vielleicht lässt er sich nicht ausreden, dass Du abpumpen, Kalorienpulver beimischen und mit dem Fläschchen füttern sollst. Aber sie ist eben ein Spargel, den ganzen Tag aktiv und so wird man nicht dick. Und die Abpump-Phase geht auch vorbei. (Kauf Dir aber gleich nen Vaporisator und versuch gar nicht erst, immer alles im Topf auszukochen.)
  • Wenn die Verzweiflung deswegen größer wird: frag Deine Hebamme!
  • Das Stillen klappt übrigens noch heute super! Mach einfach weiter, so oft Ihr beide wollt.
  • Auch wenn Du gerade noch deswegen in Tränen ausgebrochen bist: Eine gesprengte Windel, während deren Wechsel das Baby strullert und pupst bringt Dich in wenigen Wochen wirklich zum Lachen.
  • Mach Dir keine Sorgen, was in einigen Monaten sein wird. Wenn Du Dich jetzt fragst, wie um alles in der Welt das im Sommer mit dem Kinderwagen klappen soll, wenn Du die Kleine nicht mehr in der Schale runterträgst, dann den Kinderwagen aus dem Keller hochwuchtest, die Schale einsetzt und dann losfährst. Keine Angst. Im Sommer nimmst Du die Kleine auf den Arm, ziehst den Kinderwagen mit der freien Hand die Treppe hoch und fährst los. Du wirst stark, das wirst Du schon bald merken.
  • Überleg nicht lange, ob Du den Bondolino kaufen sollst. Ihr liebt ihn. Alle drei.
  • Auch wenn es Dir schwer fällt: hab nicht immer ein schlechtes Gewissen wegen allem und Jedem. Du bist jetzt Mutter. Das hat erst mal Vorrang. Und entweder es wird verstanden.
  • Wein Deinem alten Leben nicht hinterher. Dein neues ist viel toller! Und Teile des alten kommen auch nach und nach wieder.
  • Was ist schon ein durchzechter Abend oder eine durchgemachte Nacht gegen drei Folgen “Doctor Who” und ne Nudelsuppe gemeinsam auf der Couch?
  • Immer einen Schritt nach dem anderen machen. Auch wenn das Babymädchen selber eher alles überstürzt, mach wenigstens Du langsam und sorge dich nicht, was mal sein könnte. Es kommt dann eh anders ;-)
  • Mach Dir keinen Kopf, wenn Du keine Lust auf Pekip- oder sonstige Fördergruppen hast. In wenigen Monaten wird sich herausstellen, dass das Babymädchen in seiner Entwicklung motorisch anderen um zwei Monate voraus ist. Das macht Dich einerseits stolz, andererseits Sorgen, weil Ihr so noch schneller alles krabbel- und laufsicher machen müsst. Und wieder: nicht so weit in die Zukunft denken! Es kommt, wie es kommt, und vor allem wann.
  • Auch wenn Du anfangs meinst, kein Bauchgefühl im Hinblick auf Ernährung zu haben: das kommt. Weil sie Dir zeigen wird, was sie mag und braucht. Und trau ihr ruhig einiges zu, sie is(s)t sehr geschickt, was selbstständiges Essen angeht.
  • Stress Dich nicht so sehr wegen der Katzen. So stresst Du auch sie noch mehr und das wird letztendlich ein Teufelskreis. Du willst, dass das wunderbare Mädchen mit Katzen aufwächst. Dann lass ihnen auch ihren gewohnten Lebensraum, ihre Streicheleinheiten und grenz sie nicht zu sehr aus. (Und kauf einen Monatsvorrat an Catitude…)
  • Versuch auch gar nicht erst, jedes einzelne Katzenhaar vom Babymädchen fern zu halten. Macht nur Stress. Und wieder: Deine Hebamme wird Dich beruhigen.
  • Schau nicht ständig, was andere (Online-)Mütter besser machen. Du wirst schnell feststellen, dass RL-Mütter Dich auch für Dinge bewundern, die Du angeblich besser machst. Und dann werdet Ihr gemeinsam feststellen, dass jede das Richtige für ihr Baby macht. Und dass Ihr gute Mütter seid, die besten für Euer Baby.
  • Ja, das wirst Du sein: eine gute Mutter. Und sie liebt Dich.

  • Ach, und schneid Dir gleich die Haare ab und versuch nicht erst, es wieder mit nem Pony zu retten. Ende Mai wagst Du dann doch den großen Schnitt und bist glücklich wie lange nicht mehr (mit Deinen Haaren). Und siehst super aus.
  • Und fang schon mal an, Dich mit Deinem Körper anzufreunden. Du willst Deinem kleinen Mädchen ja ein gutes und selbstbewusstes Körpergefühl vorleben. Komplexe sind was für 20jährige, Kurven sind was für Frauen.

Vegane Apfel-Bretzel-Nüssli-Ausmist-Cookies (Rezept)

Seit einigen Tagen schon juckt mich mein Backfinger ganz enorm. Kann es sein, dass schon eine Woche vergangen ist, in der ich kein Bananenbrot, keine veganen Muffins oder ähnliches gebacken habe? Pizzabaguettes, ja, aber das zählt irgendwie nicht. Backen ist für mich süß, ist Entspannung, Yoga, Auszeit – und am Ende kommt sogar noch was hoffentlich Tolles bei raus, was mich auch die nächsten Tage zwischendurch glücklich macht. Ich bin nämlich kein Wochentagfrühstücker. Am Wochenende sehr gern, mit Baked Beans, frischen Laugenbrezen, Eiern, Brötchen, viel Belag, mal Pancakes, mal armen Rittern, was auch immer, eher groß und anstellevonmittagessen. Aber unter der Woche muss ich duschen, während das Babymädchen vielleicht kurz schläft, der Mann meist außer Haus ist, das Tagwerk drängt, da ist nicht genug Entspannung für ein schönes Frühstück. Kaffee ja, in letzter Zeit auch immer wieder ein schnelles Müsli mit Banane – aber am allerliebsten hab ich dann etwas Selbstgebackenes, schnell auf die Hand und trotzdem kein Fastfood weil ja in Handarbeit liebevoll zubereitet. Nur eben am Tag davor. Z.B. Bananenbrot oder Cookies.

“Glück ist eine gefüllte Cookies-Dose”

An Cookies mag ich besonders, dass sie eine Art süßer Resteauflauf in kleinen handlichen Portionen sein können. Noch ein paar Walnüsse vom Bananenbrot übrig? Rein damit. Keiner mag die bittere Schokolade pur essen? Hacken, rein damit. Noch ein paar Haferflocken oder einige Löffel Vollkornmehl? Kein Problem! Cookies sind in der Regel recht gnädig, wenn man sich grob an ein Grundrezept hält. Oder man hat Glück und findet ein schräges Rezept, das einerseits zu den momentanen Gelüsten passt (ich wollte was mit Apfel) und andererseits einige der eh schon länger überfälligen (trockenen) Vorräte dezimiert. Jackpot!

So kam ich heute in den (zugegeben anfangs etwas fragwürdigen) Genuss von Erdnuss-Apfel-Bretzel-Talern (natürlich wieder aus dem tollen veganen Cookies Backbuch, das ich schon hier und hier erwähnte)

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Ich hatte noch irgendwo ganz unten im Backzutatenkorb getrocknete Apfelringe, die zwar schon etwas älter, jedoch noch weich und aromatisch waren. Außerdem mag hier irgendwie keiner die paar vor Monaten übrig gebliebenen Salzbrezeln und was ich mit den 2 Tüten ungesalzenen Erdnüssen vorhatte… nunja, jetzt sind sie eine spannende Vereinigung eingegangen. Durchaus lecker, frisch nach dem Backen knusprig aber auch irgendwie klebrig. Ich bin gespannt, wie sie morgen sind.
(Ich hab das Rezept halbiert, da ich nur noch eine halbe Tasse Apfelringe hatte. Daher die etwas schwammigen Mengenangaben mit “knapp” und “gehäuft” Zwinkerndes Smiley Aber wie ich schon sagte: wenn ich was durch amerikanische Rezepte gelernt hab, dann, dass man nicht so dogmatisch an Grammangaben hängen muss. Meistens. Wenn die Hälfte von 3/4 Tasse irgendwas weniger als 1/2 Tasse ist, dann passt das schon. Meistens Zwinkerndes Smiley)

Erdnuss-Apfel-Bretzel-Taler-Haufen

für 15-20 sowas-wie-Cookies

  • 1 gehäufte Tasse kleingebrochene Salzbrezeln
  • 1/2 Tasse geröstete Erdnüsse (ich glaub, die hätten ruhig gesalzen sein können, wenn z.B. welche von der letzten Party übrig sind – und wenn man salzig-süßes Gebäck mag!)
  • 1/2 gehäufte Tasse getrocknete Apfelringe, klein geschnitten
  • 1 knappe Tasse Weizenmehl
  • 1/4 TL Backpulver
  • 1/4 TL Natron
  • 1/4 TL Zimt
  • 1/4 TL Salz (wenn man ohnehin schon gesalzene Nüssli nimmt würd ich das hier weglassen)
  • 1/4 Tasse Sojamilch
  • 1 EL gemahlene Leinsaat (ich hatte nur geschrotete, die ich im Mörser kräftig bearbeitet hab)
  • 1/4 Tasse Rapsöl
  • 1/2 Tasse und etwas mehr brauner Zucker (eigentlich 2/3 Tasse, ich bin aber immer etwas sparsam mit Zucker)
  • 1 TL Bourbonvanille

Backofen auf 180° vorheizen.
Mehl, Backpulver, Natron, Zimt und Salz in eine Schüssel sieben und mischen. Sojamilch mit Leinsaat verquirlen, dann Zucker, Öl und Vanille zufügen und mit dem Handrührgerät kräftig rühren, bis der Zucker sich gelöst hat und die Masse zähflüssig geworden ist. Mehlmischung zugeben und locker unterrühren, nur bis alles angefeuchtet ist (mit ausgeschaltetem Handrührgerät oder Kochlöffel). Brezel-Nuss-Apfelmischung unterrühren.
Je einen gut gehäuften TL auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben, dabei zwischen den Haufen etwas Abstand lassen. Etwa 15min backen, bis die Ränder leicht gebräunt sind. Auf einem Abkühlgitter auskühlen lassen.

Und auch hier gilt: erlaubt ist, was schmeckt. Ich könnte mir z.B. anstelle einiger Brezeln (oder zusätzlich) gehackte, bittere Schokolade vorstellen. Oder gleich schokolierte Brezeln bzw. Salzstangen nehmen, falls welche zufällig rumliegen. Okay, das ist unrealistisch, das geb ich zu.

Zweidrittel Geburtstag

Apropos 8 Monate, es sind also nur noch 4 Monate bis zum 1. Geburtstag der Bezaubernden Fini! Nein, das ist nicht noch lange hin und achdarübermachichmirnochkeineGedanken, weil wenn man viel Familie hat und jeder natürlich gern was schenken will, dann ist es nur clever, eine gewisse Vorauswahl zu treffen von schönen Dingen, die wir brauchen, wollen oder gerne hätten.

Für individuelle Babykleidung führt ja fast kein Weg an Selbstgenähtem vorbei (wie man ja hier immer wieder sieht). Okay, auch Premium-VIP-Highclass-Marken-Babyklamotten sieht man nicht unbedingt häufig auf dem Spielplatz – aber einzigartig ist und bleibt einfach Handmade, bei Kleidung, Spielzeug und Accessoires. Deshalb zeig ich Euch hier ein paar wunderschöne Sachen, die ich u.a. auf meiner Babywunschliste habe. Falls der eine oder die andere noch was (für das bezaubernde Babymädchen oder ein anderes Baby) sucht Zwinkerndes Smiley

Ideen für den 1. Geburtstag des Babymädchens – oder für einfach zwischendurch Zwinkerndes Smiley (die für uns passende Größe gibt’s auf Anfrage)

Herzallerliebstes Wollwalkkleid mit passender Wollwalkjacke

Quelle: Lariletti, Dawanda

Erstes eigenes Kindergeschirr. Bruchsicher und mit Füxen. Natürlich Füxe, sind ja die neuen Eulen (und was sagt der Fux?)

Quelle: die kleine Designerei, Dawanda

Eine Geburtstagskranzraupe, reicht bis zum 7. Geburtstag.

Quelle: Schaf & Co, Dawanda

Für die zukünftige Rock ’n’ Rollerin eine Gitarrenrassel (oder Rasselgitarre?)

Quelle: Stoffbienchen, Dawanda

Und echt ma: geht’s putziger? (ich hab ja ne absolute Hai-Phobie, aber so nen Hai würd ich busseln!)

Quelle: Schnuffelinis, Dawanda

Und das find ich ja ganz toll! Ein Knautschfotoalbum zum immer dabei haben der liebsten Fotos. Wenn Omas und Opas mal länger nicht da sind.

Quelle: Handg’macht ;- ), Dawanda

Ich hoffe, ich konnte Euch damit ein bisschen inspirieren Smiley 

Dieser Blogpost wurde gesponsort von Dawanda.

8 Monate…

ist das Babymädchen heute. Hui wie die Zeit achihrwisstschonichwiederholmichjaimmernur. Beim Babymädchen vergeht sie aber noch ein bisschen schneller, theoretisch, weil sie mit ihrer motorischen Entwicklung mal locker 2 Monate schneller dran ist als Baby Normalverbraucher.

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Das meinte zumindest die Krankengymnastin, bei der wir neulich noch mal waren um die Entwicklung des Sichelfuß’ gebührend betrachten zu lassen. Kurzfassung: alles toll, wow ist die schon weit, ach DAS kann sie auch schon, na prost Mahlzeit, mit der werden Sie noch Ihren Spaß haben. Also alles eitel Sonnenschein, ach eins noch, lassen Sie sie doch etwas häufiger krabbeln, für die Motorik und die seitliche Muskulatur und, damit sie später mal tanzen kann (Weisheit vom “holländischen Quaksalber”). Okay.

Okay…

okay.

hm…

Wie lässt man ein Baby krabbeln, das den ganzen Tag (und ich meine damit jede wache Minute, die sie nicht grad im Kinderwagen festgegurtet oder auf dem Arm festgeschmust ist) steht?! Einfach, man nimmt sie aus dem Babygehege Laufstall, setzt sie ins Wohnzimmer, wird sämtlicher Gefahren gewahr, die man eigentlich schon als ausgemerzt erachtete, und neuer, die wo auch immer herkommen, sowie der vielen Katzenhaare, DER KATZENHAARE!!!, und sagt “los, krabbel!” Und siehe da, das Baby kann auch krabbeln, wunderschöne Bewegungen, linker Arm patsch! vor, rechter Arm patsch! vor, die Knie auch mehr oder weniger gegengesetzt hinterher, zielstrebig voran zum… Babygehege Laufstall, an dem sie sich von außen hochzieht und – steht. Oder zum Tisch, an dem sie sich hochzieht und – steht. Oder zum Sessel, Sofa, Mamaknie, Papaknie, es ist zum Mäusemelken! Wie war noch mal die Nummer von diesem Sisyphos?!

Miss F. hat einfach meine Un-Geduld geerbt. Wenn sie etwas mehr oder weniger kann, so wie Krabbeln, dann reicht das und jetzt kommt bitte der nächste Schritt (ja, im wahrsten Sinn). Meine Tochter :-)

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Was war sonst noch (neu) im 8. Monat?!

  • 2 Zähne! Sollte ich tatsächlich vergessen haben, das zu erwähnen? Ja, zwei Zähne spitzen seit letzter Woche raus. Den ersten haben wir kurz vor dem Durchbruch überhaupt erst bemerkt, drei Tage später war er spürbar. Das Babymädchen hat den einfach gerockt ohne großes Drama, kein Durchfall, Fieber, Schreinächte, Sabbern, tapfere kleine Hexe. Aber der zweite… auch bald sichtbar, dauerte aber locker noch ne Woche bis die Spitzen spürbar waren. Und auch seitdem kehrt nicht wirklich Ruhe ein, vielleicht kommt ja noch einer?!

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  • Durchschlafen ist deshalb auch nicht grad wirklich Thema bei uns. Wer wieder 3x pro Nacht an die Brust will, kann ja auch nicht sehr viel schlafen. Und wer tagsüber viel schläft, muss nachts nicht mehr so viel. Und wer tagsüber schon nicht schlafen mag, mag das nachts auch nicht unbedingt. 5 Uhr ist ja auch ne gute Zeit, um der Mama mal mit Schmackes den Dickkopf ins Gesicht zu zimmern.
  • Übermüdete Eltern? Ja, jetzt können wir mitreden. Hat ja lang gedauert, deshalb ist es weiterhin Jammern auf hohem Niveau. Wir sind es nur nicht gewohnt, dass die Schönste verhältnismäßig viel quengelt. Wenn sie nicht grad hammermäßig gut gelaunt ist, Grimassen schneidet und durch die Nase “faucht”
  • Erwähnte ich schon, dass sie verdammt gut stehen kann?
  • Immer mehr Haare. Und immer hellere Haare. Ich tippe auf dunkelblond, aber mit schönem Schimmer und perfekt passend zu ihrem warmen Teint.
  • Die Augenfarbe ist irgendwie immer noch nicht eindeutig. Kühles grau-braun mit blaustichigem Rand? Ein bisschen Hämatit.
  • Sie krallt sich leider grad recht gern in sämtliche erreichbare Kopföffnungen. Ohren, Mund, Nase-Auge kombiniert (yeah…) und weiterhin gern in die Haare. Das sollten wir wenn möglich etwas eindämmen. Ich hab schon wieder nen blutigen Kratzer auf der Nase…
  • Es ist alles eine Phase.
  • Noch mehr Liebe als je für möglich gehalten.